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Jose Mario dos Santos Mourinho Felix kam am 26. Januar 1963 in Setubal zur Welt â eine Hafenstadt, eine gute Stunde sĂŒdlich von Lissabon. Dort roch alles nach Meer, Hafenarbeit und eben auch nach FuĂball. Kein Wunder: Sein Vater stand selbst als Torwart zwischen den Pfosten.
Ja, das hat er. Er war Mittelfeldspieler, lief fĂŒr Rio Ave, Belenenses und GD Sesimbra auf. Aber ehrlich: Er merkte frĂŒh, dass es nicht reichen wĂŒrde. Mit 24 war Schluss â zu wenig Physis fĂŒr ganz oben. Statt zu hadern, ging er ins Sportstudium. Im RĂŒckblick: die wohl wichtigste Entscheidung seines Lebens.
Seine komplette Laufbahn spielte sich in Portugal ab. Rio Ave â da trainierte sein Vater, also fast ein Familienprojekt. Danach Belenenses in Lissabon und GD Sesimbra, ein kleiner Klub in der NĂ€he seiner Heimat. Schlagzeilen? Gab es da kaum. Mourinho wurde erst als Trainer ein Name.
Eine beeindruckende Sammlung. Meisterschaften in vier LĂ€ndern â Portugal, England, Italien, Spanien. Zwei Champions-League-Pokale. Mehrere Doubles. Und den kompletten UEFA-Satz: Champions League, Europa League, Conference League. Insgesamt 26 groĂe Titel â und jeder erzĂ€hlt ein StĂŒck seiner Reise.
Genau zweimal. 2004 mit Porto, das AuĂenseiter-MĂ€rchen. 2010 mit Inter Mailand, das legendĂ€re Triple. Zwei Momente, die ihn endgĂŒltig zu "Mourinho" machten â einem Trainer, ĂŒber den man noch Jahrzehnte spricht.
So ziemlich jeden, den man sich in einer All-Star-Elf vorstellen kann: Cristiano Ronaldo, Lampard, Drogba, Terry, Zanetti, Ăzil, Modric, Hazard. Typisch Mourinho: Er vertraute auf robuste AnfĂŒhrer, die fĂŒr ihn kĂ€mpften. Aber er konnte auch KĂŒnstler wie Ăzil oder Hazard laufen lassen â solange sie sich seiner Idee unterordneten.
Sein Vermögen wird auf rund 120 Millionen US-Dollar geschĂ€tzt. Zwei Jahrzehnte auf Top-Niveau, Jobs bei Chelsea, Real, United, Tottenham, Roma, Fenerbahce â und jetzt Benfica. SpitzengehĂ€lter, MillionenprĂ€mien, dazu Werbedeals. In manchen Jahren lagen seine VertrĂ€ge weit ĂŒber 15 Millionen Euro.
Zwei. Tochter Matilde, geboren 1996, und Sohn Jose Mario Jr., geboren 2000. Beide halten sich lieber im Hintergrund. Ab und zu tauchen sie bei Spielen oder Feiern auf â aber nie im Rampenlicht, das ĂŒberlĂ€sst die Familie dem Vater.
Seit 1989 ist er mit Matilde Faria verheiratet, seiner Jugendliebe aus Setubal. Ăber 30 Jahre Ehe â eine Konstante, wĂ€hrend er als Trainer fast jedes groĂe Stadion Europas von innen gesehen hat.
Einmal â 2010. Das Jahr des Inters-Triples. Passend dazu fĂŒhrte die FIFA damals zum ersten Mal diese Auszeichnung ein. Mourinho und ein neuer Titel, fast wie fĂŒr ihn geschaffen.
"The Special One" â klar, der ist untrennbar mit ihm verbunden. Den Namen gab er sich 2004 selbst, als er bei Chelsea vorgestellt wurde. SpĂ€ter variierte er das, in Istanbul nannte er sich "The Foreign One". Mourinho spielt mit solchen Etiketten â und weiĂ genau, wie sie wirken.












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