Wolfsburg sichert sich locker die Europa-League-Teilnahme
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Bereits zur Pause ist zwischen dem VfL Wolfsburg und dem FC Augsburg alles klar. Es wird ein überzeugender Abschied für VfL-Trainer Bruno Labbadia.

Bruno Labbadia hat dem VfL Wolfsburg zum Abschied das Ticket für den Europacup geschenkt. Der Trainer führte sein Team am 34. Spieltag der Fußball-Bundesliga zu einer 8:1 (3:0)-Gala gegen den FC Augsburg. Die Wölfe sicherten sich in der Endabrechnung Rang sechs und damit die Teilnahme an der Europa League. Zuletzt hatten die Niedersachsen in der Saison 2015/2016 in der Champions League gespielt.

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Torjäger Wout Weghorst per Dreierpack (21., 37., 55.), Robin Knoche (41.), Daniel Ginczek (57.), Elvis Rexhbecaj (60.), Josip Brekalo (85.) und Kevin Danso (89.) per Eigentor sorgten vor 24.486 Zuschauer in der Volkswagen-Arena für den höchsten Bundesligasieg des VfL. Schon im ersten Durchgang machten die Wölfe alles klar, im zweiten Abschnitt wurde es dann zu einer bitteren Blamage für die Gäste, für die Julian Schieber (82.) traf. Noch nie verlor der FCA in der Bundesliga so hoch.

Der FCA liefert einen unterirdischen Auftritt ab

Augsburg, angeführt vom früheren Wolfsburg-Coach Martin Schmidt, zeigte eine blutleere Vorstellung ohne jede Körpersprache und beschließt eine alles andere als sorgenfreie Saison knapp über den Abstiegsplätzen. 

Ganz anders Wolfsburg. "Ich gehe mit einem guten Gefühl hier raus, auch weil die Leute mir ein sehr gutes Gefühl geben", sagte Labbadia, der vor dem Abpfiff mit tosendem Applaus verabschiedet wurde. Doch Labbadia war in Wolfsburg noch nicht fertig. Dass er auf den bestmöglichen Abschluss brannte, zeigte der 53-Jährige auch in den ersten Minuten der Partie gegen den FCA.

Labbadia dirigierte, Labbadia korrigierte, Labbadia fieberte mit. Der frühere Stürmer, der zur neuen Saison vom Österreicher Oliver Glasner (44) beerbt wird, konnte mit den ersten Minuten zufrieden sein. Die Hausherren drängten Augsburg tief in die eigene Hälfte, bissen sich aber an der Viererkette der Gäste zunächst die Zähne aus. Michael Gregoritsch meldete per Fernschuss auch zaghaft die FCA-Offensive an (11.).

Wolfsburg blieb aber das aktivere Team und verdiente sich die Führung, auch danach kam einfach zu wenig von den Gästen, die viel zu oft nur hinterherliefen. Beim zweiten Treffer zeigte sich im Zusammenspiel von Rexhbecaj und Vorlagengeber Admir Mehmedi das große Selbstvertrauen der Grün-Weißen, nach dem 3:0 stimmten die Fans des VfL lautstark Europapokal-Gesänge an.

Die Zuschauer hatten bereits vor dem Spielbeginn über die Vertragsverlängerung von Kapitän Josuha Guilavogui bis 2023 gejubelt - und die Partystimmung setzte sich im zweiten Durchgang fort. Augsburg spielte desolat, die Wölfe zeigten sich weiter hungrig auf Tore. Labbadia wurde immer wieder gefeiert, er verlässt Wolfsburg mit einem dicken Ausrufezeichen.

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