1899 Hoffenheim schießt Werder Bremen aus dem Weserstadion
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Hoffenheim gibt im Kampf um den dritten Platz nicht auf und feiert in Bremen ein Schützenfest. Werder hat kaum noch Hoffnungen auf den Europapokal.
Mit gnadenloser Effizienz hat 1899 Hoffenheim die Chancen auf die direkte Champions-League-Qualifikation gewahrt und den Druck auf Borussia Dortmund erhöht. Die Kraichgauer setzten sich bei einem lange Zeit völlig indisponierten SV Werder Bremen mit 5:3 (3:0) durch und beendeten eine Serie von drei Auswärtsspielen ohne Sieg.

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Hoffenheim zog nach Punkten mit dem drittplatzierten BVB gleich. Die Europa League ist für die Hanseaten nach der herben Schlappe derweil nur noch schwer zu erreichen.

Blitzstart durch Adam Szalai

Mit einem Blitzstart legten die Gäste den Grundstein für den ersten Dreier im Weserstadion überhaupt. Adam Szalai traf nach sieben Minuten. Vier Minuten später war die grün-weiße Deckung erneut nicht im Bild, diesmal war Andrej Kramaric mit seinem 14. Saisontreffer erfolgreich. Für das 0:3 zeichnete Steven Zuber (40.) verantwortlich.

Kramarics Tor Nummer 15 folgte in der 49. Minute, ehe Ermin Bicakcic (52.) per Kopf ins Bremer Gehäuse traf. Theodor Gebre Selassie (59.), Philipp Bargfrede (86.) und Robert Bauer (90.) gestalteten das Ergebnis aus Bremer Sicht zumindest etwas freundlicher.

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Schon nach 45 Minuten verabschiedeten die 41.000 Zuschauer in der ausverkauften Arena die Platzherren mit einem gellenden Pfeifkonzert. Zuletzt hatten die Norddeutschen vor eigenem Publikum fünfmal in Folge triumphiert.

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Die Mannschaft von Trainer Julian Nagelsmann beeindruckte durch eine präzise Ballzirkulation und eine vorbildliche Raumaufteilung. Die Platzherren hingegen konnten den Schock des frühen Rückstands lange nicht aus den Kleidern schütteln und blieben in den Zweikämpfen zu oft zweiter Sieger.

Fritz nun Werders Ehrenspielführer

Das Team von Coach Alexander Nouri kam erst besser in die Begegnung, als Hoffenheim in der letzten halben Stunde einen Gang zurückschaltete, um Kräfte für das Saisonfinale am kommenden Samstag gegen den FC Augsburg zu sparen. Der deutliche Sieg geriet jedoch nicht mehr in Gefahr.

Vor der einseitigen Partie war Werders scheidender Mannschaftskapitän Clemens Fritz zum achten Ehrenspielführer der Vereinsgeschichte ernannt worden. Der 36 Jahre alte Ex-Nationalspieler bestritt für Bremen 368 Pflichtspiele und gewann 2009 den DFB-Pokal.

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