2. Bundesliga: HSV verteidigt gegen Dresden Platz eins, Köln gewinnt Spitzenspiel gegen St. Pauli
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Heidenheim mischt ordentlich im Aufstiegsrennen mit, Köln entschied das Topspiel gegen Pauli für sich und der HSV bleibt weiter an der Tabellenspitze.

Der Hamburger SV hat mit einem knappen Heimerfolg gegen Dynamo Dresden am Montag die Tabellenspitze in der 2. Bundesliga verteidigt. Mann des Abends beim 1:0 (0:0) war dabei Lewis Holtby, der einen Patzer von Dynamo-Keeper Markus Schubert zum einzigen Tor des Abends nutzte.

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Der 1. FC Heidenheim behauptete sich unterdessen in der Spitzengruppe. Das Team gewann am Sonntag in Darmstadt mit 2:1 und sprang auf Platz vier. Der FCH ist punktgleich mit Union Berlin auf dem Relegationsplatz. Die Hauptstädter hatten am Samstag Sandhausen mit 2:0 bezwungen.

Derweil holte der FC Ingolstadt drei ganz wichtige Punkte im Abstiegskampf, siegte 3:0 in Aue. Köln entschied das Spitzenspiel gegen St. Pauli dank Dreierpacker Jhon Cordoba für sich, Paderborn gewann das Derby in Bochum.

Hamburger SV - Dresden 1:0 (0:0)

Tor: 1:0 Holtby (84.)

Die Festung Volkspark hält dank Lewis Holtby: Der Hamburger SV hat mit einem hart erkämpften Sieg gegen Dynamo Dresden die Tabellenführung ausgebaut und kommt dem sofortigen Wiederaufstieg immer näher. Das Team von Trainer Hannes Wolf schlug die Sachsen zum Abschluss des 21. Spieltags dank eines späten Treffers von Ex-Nationalspieler Holtby (84.) 1:0 (0:0) und hat nun sechs Punkte Vorsprung auf Relegationsplatz drei. 

Während die Hanseaten vor eigenem Publikum wettbewerbsübergreifend seit September ungeschlagen sind, muss Dynamo, das ohne Chefcoach Maik Walpurgis (Bronchitis) zum Liga-Primus gereist war, nach der fünften Niederlage aus den vergangen sechs Partien eine Ergebniskrise einräumen. Der Abstand zu den Abstiegsplätzen beträgt aber immerhin noch neun Punkte für die Sachsen, die von den Co-Trainer Ovid Hajou und Massimilian Porcello betreut wurden.

Sechs Tage nach dem Pokalcoup gegen den 1. FC Nürnberg (1:0) wollte der HSV in der Liga vor 46.924 Zuschauern nachlegen. Wolf beorderte anstelle von Gotoku Sakai (Rotsperre) und Jann-Fiete Arp Defensivmann Gideon Jung und Sturmtank Pierre-Michel Lasogga in seine Startelf und sah einen ordentlichen Beginn - aber ohne die ganz große Dominanz.

Dynamo, angefeuert von 8000 mitgereisten Anhängern, versteckte sich nicht. Sturmspitze Moussa Kone zeigte sich sehr beweglich und war auch am Durcheinander im HSV-Strafraum beteiligt, das Jannis Nikolaou für einen zu hohen Abschluss aus gefährlicher Position nutzte (15.).

Der HSV versuchte über die Außen, Gefahr heraufzubeschwören und dann Lasogga zu bedienen. Khaled Narey probierte es in der 18. Spielminute mit einer scharfen Hereingabe, doch Lasogga erreichte den Ball nicht. Wenig später störte Dynamo-Keeper Markus Schubert den heranrauschenden Lasogga gerade noch so beim Kopfball (22.).

Eine echte Druckphase ließ Dresden aber nicht zu, die Gäste wurden stattdessen auf der anderen Seite gefährlich, Sören Gonther konnte seinen Schuss aus kurzer Distanz aber nicht mehr genug kontrollieren (30.). Dem HSV fehlte weiter die Power aus dem Mittelfeld, auch zu Beginn des zweiten Durchgangs konnte Dynamo gut mithalten. Kone enteilte sogar David Bates und kam zur Führungschance, doch Julian Pollersbeck im Tor der Gastgeber war gut postiert (52.). 

Der HSV, dem schwere Auswärtspartien in Heidenheim und Regensburg bevorstehen, erhöhte nach rund 60 Minuten das Tempo, und Holtby hatte den ersten Treffer gleich zweimal auf dem Fuß, doch er traf erst einen Dresdner Rücken (67.) und dann Schubert (69.).

Darmstadt - Heidenheim 1:2 (0:1)

Tore: 0:1 Glatzel (35.), 0:2 Glatzel (60., Elfmeter), 1:2 Wurtz (84.)

Pokalschreck 1. FC Heidenheim schickt sich dank "Doppelpacker" Robert Glatzel mehr denn je an, die Topteams ab der kommenden Saison regelmäßig das Fürchten zu lehren. Durch das 2:1 (1:0) am 21. Spieltag der 2. Liga bei Darmstadt 98 ist der FCH punktgleich mit dem Tabellendritten Union Berlin. Die Heidenheimer, die am Dienstag Bayer Leverkusen im Achtelfinale des DFB-Pokals besiegten (2:1), haben die Fußball-Bundesliga im Visier. 

Glatzel (34. und 59., Foulelfmeter) traf für die Mannschaft von Trainer Frank Schmidt, die seit sieben Partien ungeschlagen ist. Damit stellte der FCH, der am Samstag auf den Hamburger SV trifft, seinen Klubrekord ein. Gleichzeitig feierte Heidenheim den ersten Sieg in der 2. Liga gegen die Lilien überhaupt. Daran änderte auch der Anschlusstreffer von Johannes Wurtz (84.) nichts.

Vor 10.120 Zuschauern waren die Heidenheimer in der ersten Hälfte klar überlegen. Nikola Dovedan (9.) und Timo Beermann (11.) konnten zwei Großchancen nicht verwerten. Nach rund einer halben Stunde vergab Glatzel zunächst die Möglichkeit zur längst verdienten Führung (33.), wenige Sekunden später machte es der Angreifer aus kurzer Distanz besser. Es war das neunte Saisontor des 25-Jährigen. Auf der Gegenseite sorgte lediglich Tobias Kempe einmal für Gefahr (16.).

Gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit erhöhten die Gastgeber die Schlagzahl. Nach 63 Sekunden traf Serdar Dursun aus der Distanz die Latte. Die Heidenheimer hatte das Geschehen aber zügig wieder unter Kontrolle. Glatzel ließ sich die Chance vom Punkt nicht nehmen.

Aue - Ingolstadt 0:3 (0:1)

Tore: 0:1 Kittel (14.), 0:2 Kotzke (50.), 0:3 Cacutalua (Eigentor, 77.)

Der FC Ingolstadt hat im Abstiegskampf der 2. Bundesliga einen Big Point gelandet. Die Schanzer gewannen das Keller-Duell am Sonntag bei Erzgebirge Aue mit 3:0 (1:0) und reichten die "Rote Laterne" des Tabellenletzten an den MSV Duisburg weiter.

Vor rund 7000 Zuschauern erzielte Mittelfeldspieler Sonny Kittel in der 14. Minute die Führung für den FCI. Abwehrspieler Jonathan Kotzke sorgte mit dem Treffer zum 2:0 (50.) für die Entscheidung. Den Schlusspunkt setzte Dario Lezcano (77.). Ingolstadt und Aue trennen in der Tabelle nun nur noch sechs Punkte voneinander.

Der FCI machte zu Beginn sehr viel Druck, die Negativ-Ergebnisse der vergangenen Wochen waren den Gästen kaum anzumerken. Die Führung war der verdiente Lohn. Nach einer halben Stunde wachten die Auer auf und erspielten sich einige Tormöglichkeiten. Nach dem 0:2, bei dem Aue erneut große Abwehrschwächen offenbarte, drängten die Hausherren auf den Anschlusstreffer, doch es fehlte zu oft an der Präzision.

Magdeburg - Kiel 1:1 (1:1)

Tore: 0:1 Serra (6.), 1:1 Türpitz (42.)

Der 1. FC Magdeburg hat im Kampf gegen den Abstieg aus der 2. Bundesliga einen weiteren wichtigen Punkt errungen. Die Mannschaft von Trainer Michael Oenning spielte nach einem frühen Gegentreffer noch 1:1 (1:1) gegen den Aufstiegskandidaten Holstein Kiel und bleibt in diesem Jahr weiter ungeschlagen. Als Tabellen-15. vergrößerte der FCM den Vorsprung auf den Relegationsrang auf zwei Punkte.

Janni-Luca Serra (5.) hatte Kiel vor 19.704 Zuschauern schnell nach dem Anpfiff in Führung gebracht, Philip Türpitz (42.) glich für die leidenschaftlich auftretenden Hausherren verdient aus. Magdeburg hatte insgesamt die besseren Möglichkeiten zum Sieg, etwa durch Marius Bülter (81.).

Kiel musste nach dem bitteren Pokal-Aus gegen den FC Augsburg hingegen den zweiten Rückschlag der Woche hinnehmen. Die Mannschaft von Trainer Tim Walter rutschte auf Platz sechs ab - bei zwei Zählern Rückstand auf den Dritten Union Berlin.

Kiel begann total konfus, doch dann nutzte Serra gleich die erste Möglichkeit zur Führung. Nach einem Querpass von Alexander Mühling hatte der 20-Jährige keine Mühen, zu seinem neunten Saisontor einzuschieben. Der Schuss von Türpitz kurz vor der Pause wurde noch abgefälscht und war deshalb für Kiels Kenneth Kronholm nicht zu halten.

Union Berlin - Sandhausen 2:0 (1:0)

Tore: 1:0 Andersson (11.), 2:0 Gogia (87.)

Union Berlin hat sich von der 2:3-Niederlage mit Mitkonkurrent FC St. Pauli gut erholt und mischt im Aufstiegsrennen der 2. Fußball-Liga weiter kräftig mit. Fünf Tage nach der Pleite am Millerntor feierten die Köpenicker einen 2:0 (1:0)-Erfolg gegen Abstiegskandidat SV Sandhausen und verdrängten damit die Kiez-Kicker, die am Vortag mit 1:4 im Spitzenspiel bei Bundesligaabsteiger 1. FC Köln unter die Räder gekommen waren, wieder vom dritten Tabellenplatz.

Sebastian Andersson (11.) gelang das 1:0 für die Hauptstädter, die zu Hause nach wie vor ungeschlagen sind. Akaki Gogia (88.) machte alles klar. 

Vor 19.542 Zuschauern dominierten die Berliner das Geschehen von Beginn an. Nach dem frühen  Abstaubertor von Andersson, der nach einer Abwehr von SVS-Torwart Marcel Schuhen zur Stelle war, verpassten es die Hausherren aber, ihre Führung bis zur Pause auszubauen. 

Nach der Pause erlaubte sich die Mannschaft von Trainer Urs Fischer einige Nachlässigkeiten. die dem Schweizer Coach gar nicht gefielen. Sandhausen hatte bei dem ein oder anderen Konter sogar die Möglichkeit zum Ausgleich.

Vor dem Anpfiff hatte Union die Vertragsverlängerung mit Kapitän Christopher Trimmel (31) bekannt gegeben.

Bochum - Paderborn 1:2 (0:2)

Tore: 0:1 Zollinski (1.), 0:2 Michel (45.+1), 1:2 Hinterseer (80.)

Der SC Paderborn hat seine Traum-Woche mit einem weiteren Sieg in der 2. Fußball-Bundesliga perfekt gemacht. Die Ostwestfalen gewannen beim VfL Bochum mit 2:1 (2:0) und feierten nach dem 6:0 vor Wochenfrist gegen die SpVgg Greuther Fürth und dem 3:1-Erfolg unter der Woche im DFB-Pokal beim MSV Duisburg ihren dritten Sieg.

Paderborn rückte auf den fünften Tabellenplatz vor. Der VfL musste eine Woche nach dem 0:3 beim SV Sandhausen dagegen einen weiteren Rückschlag verkraften. Mit einem Blitztor hatte Ben Zolinski (1.) die Führung für den SCP erzielt. Sven Michel (45.+1) erhöhte auf 2:0 und profitierte dabei von einem kapitalen Fehlpass von Bochums Österreicher Dominik Baumgartner. VfL-Torjäger Lukas Hinterseer (79.) konnte für Bochum mit seinem zwölften Saisontor nur noch verkürzen.

In der vierten Minute wäre den Gastgebern fast der 1:1-Ausgleich gelungen. Nach einer Ecke von Chung-Yong Lee köpfte Robert Tesche den Ball allerdings an die Querlatte. Auf der Gegenseite hatte Michel ebenfalls mit einem Schuss an den Querbalken Pech, wobei VfL-Keeper Manuel Riemann allerdings den Ball mit den Fingerspitzen noch gegen die Latte lenkte.

Insgesamt machte allerdings Paderborn den weitaus besseren Eindruck. Mit schnellem Umschaltspiel brachten die Ostwestfalen die Bochumer immer wieder in Bedrängnis, außerdem war der SCP kaltschnäuziger im Abschluss. 

Bochum konnte sich von dem Schock des schnellen Rückstands zunächst nicht erholen. Das Offensivspiel bot wenig Überraschendes und war bis zum Anschlusstreffer viel zu statisch angelegt.

Fürth - Duisburg 1:0 (0:0)

Tor: 1:0 Keita-Ruel (86.)

Rote Karte: Hajri (Duisburg) wegen groben Foulspiels (90.+3)

Besondere Vorkommnisse: Wiedwald (Duisburg) hält Foulelfmeter von Keita-Ruel (86.); Wiedwald (Duisburg) hält Handelfmeter von Keita-Ruel (90.+1)

Zweitligist SpVgg Greuther Fürth hat im ersten Spiel unter Trainer Stefan Leitl seine Torkrise beendet. Die Franken gewannen ihr Heimspiel am 21. Spieltag gegen Abstiegskandidat MSV Duisburg mit 1:0 (0:0) und sicherten sich damit ihren ersten Dreier nach zuvor sechs Spielen ohne Sieg und ohne eigenen Treffer.

Daniel Keita-Ruel (86.) traf in der hektischen Schlussphase im Nachschuss nach einem  vergebenen Foulelfmeter, in der Nachspielzeit (90.+1) scheiterte er mit einem Handelfmeter an MSV-Keeper Felix Wiedwald. Kurz vor Schluss flog der Duisburger Enis Hajri wegen groben Foulspiels per Roter Karte vom Platz (90.+3).  

Während der von Torsten Lieberknecht trainierte MSV Vorletzter bleibt, klettern die Kleeblätter auf Rang elf. Der 41-jährige Leitl war unter der Woche als Nachfolger des am Montag entlassenen Trainers Damir Buric (54) vorgestellt worden. 

Beiden Mannschaften war ihre Verunsicherung anzumerken. Die Fürther hatten zu Beginn mehr Spielanteile, zeigten in ihren ungefährlichen Angriffsbemühungen aber, warum sie die drittschwächste der Offensive stellen. Die Gäste, die in den vergangenen sieben Spielen 18 Gegentore kassiert hatten, konzentrierten sich auf ihr Konterspiel. 

Hochkarätige Chancen sprangen im ersten Abschnitt dabei nicht heraus. Erst nach der Pause sahen die 8635 Zuschauer mehr Offensiv-Aktionen. Die Gastgeber kamen durch Schüsse des Ex-Münchners Julian Green (49.) und Keita-Ruel (55./65.) zu ihren besten Möglichkeiten, für Duisburg war Kapitän Gerrit Nauber (69.) mit seinem Kopfball dem Torerfolg am nächsten. Kurz vor Schluss traf Keita-Ruel mit etwas Dusel.

Köln - St. Pauli 4:1 (1:1)

Tore: 1:0 Cordoba (32.), 1:1 Meier (38.), 2:1 Cordoba (53.), 3:1 Cordoba (58.), 4:1 Terodde (85.)

Dank eines Dreierpacks von Jhon Cordoba und dem 23. Ligatreffer von Simon Terodde hat der 1. FC Köln im Kampf um den direkten Wiederaufstieg in die Bundesliga ein echtes Ausrufezeichen gesetzt. Der überragende Kolumbianer (32., 53., 58.) und der FC-Torjäger (85.) zeigten beim 4:1 (1:1) im Spitzenspiel gegen den FC St. Pauli ihre ganze Klasse und schossen den FC damit wieder an St. Pauli vorbei auf den zweiten Tabellenplatz.

Die Gäste, für die Torjäger Alex Meier (38.) zwischenzeitlich ausgleichen konnte, rutschen vorerst auf den dritten Platz ab. Spitzenreiter bleibt der Hamburger SV, der mit einem Sieg gegen Dynamo Dresden am Montag (20.30 Uhr/Sky) wieder auf vier Punkte davonziehen kann.

Der FC begann furios und erspielte sich vor allem über Neuzugang Johanns Geis und die starke linke Seite mit Florian Kainz und Dominick Drexler ein Übergewicht. So geriet St. Paulis Ersatzkeeper Svend Brodersen schnell in den Mittelpunkt. Der 21-Jährige, der den verletzten Robin Himmelmann vertrat und bei seinem Profidebüt keine Nerven zeigte, parierte mehrfach stark - unter anderem einen gefährlichen Freistoß von Geis (12.). Auch im direkten Duell mit Cordoba war Brodersen zur Stelle (24.). Kurz darauf war er jedoch machtlos, als der Kolumbianer aus Abseitsposition zur verdienten Kölner Führung traf.

Meiers schneller Ausgleich kam aus dem Nichts, der Stürmer schob nach einer Ecke in typischer Manier aus wenigen Metern zum Ausgleich ein. Zuvor hatte sich Sami Allagui im Kopfball-Duell gegen gleich drei Kölner durchgesetzt. Für Meier war es der bereits zwölfte Treffer gegen den FC - gegen keinen anderen Klub hat der 36-Jährige in seiner Profikarriere öfter getroffen. Dennoch wäre der FC fast mit einer Führung in die Kabine gegangen - Brodersen hielt aber herausragend gegen Simon Terodde (45.).

Auch nach der Pause blieb Köln überlegen. Während St. Pauli mit dem Punkt durchaus zufrieden wirkte, drängte der FC auf die Führung - und wurde belohnt. Cordoba traf zunächst nach einer Hereingabe von Christian Clemens, kurz darauf legte er per Kopf den dritten Treffer nach.

Vor 50.000 Zuschauern in der ausverkauften Arena in Köln-Müngersdorf war der FC auch mit der Führung im Rücken das bessere und gefährlichere Team. Allen voran Cordoba, aber auch Sturmkollege Terodde bekam St. Paulis Abwehr nicht in den Griff.

Regensburg - Bielefeld 0:3 (0:2)

Tore: 0:1 Klos (6.), 0:2 Voglsammer (Elfmeter, 25.), 0:3 Brunner (50.)

Arminia Bielefeld hat in der 2. Bundesliga seinen dritten Sieg in Folge eingefahren. Die Ostwestfalen setzten sich am 21. Spieltag bei Jahn Regensburg mit 3:0 (2:0) durch. Kapitän Fabian Klos (6.), Andreas Voglsammer (25.) und Cedric Brunner (50.) erzielten die Treffer für die Arminia. In der Tabelle verbessert sich Bielefeld mit 27 Punkten vorerst auf den zehnten Rang direkt hinter Regensburg (29 Zähler).

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Nach dem 2:0 gegen Aufstiegsfavorit Hamburger SV am vergangenen Wochenende präsentierten sich die Gäste vor 8693 Zuschauern äußerst selbstbewusst. Nach einer Flanke von Brunner setzte Klos sich gegen die Regensburger Verteidigung durch und köpfte den Ball zur Führung ein. Es war der 120. Pflichtspieltreffer des 31 Jahre alten Mittelstürmers im Arminia-Trikot. 

Nach einem Eckball griff Jahn-Verteidiger Asger Sörensen dem hochspringenden Klos an die Schulter, den zugesprochenen Elfmeter verwandelte Voglsammer. Nach der Pause legte Brunner mit einem Flachschuss nach. 

Für Trainer Uwe Neuhaus war es der vierte Sieg im fünften Spiel. Der 59-Jährige hatte das Traineramt bei der Arminia vor dem 17. Spieltag vom entlassenen Luxemburger Jeff Saibene übernommen, und nur gegen den 1. FC Heidenheim (1:2) verloren.

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