2. Bundesliga: Dämpfer zum Rückrundenauftakt! 1. FC Köln unterliegt bei Union Berlin
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Der 1. FC Köln nimmt im Auftstiegsrennen einen herben Dämpfer hin. Bei Union Berlin stehen die Geißböcke am Ende ohne Punkte da.

Der 1. FC Köln verliert gleich zum Rückrundenauftakt den Anschluss an Spitzenreiter Hamburger SV. Die Geißböcke mussten sich am Donnerstagabend bei Union Berlin mit 0:2 geschlagen geben. 

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Weil der HSV bereits tags zuvor durch einen Doppelpack von Pierre-Michel Lasogga den FC Sandhausen mit 2:1 bezwang, beträgt Kölns Rückstand nun vier Punkte auf die Hanseaten.

In Dresden ließ sich am Mittwoch Arminia Bielefeld auch von einem 1:3-Pausenrückstand nicht beirren und sicherte sich am Ende beim 4:3 die drei Punkte. Weiter oben in der Tabelle holte Jahn Regensburg weiter auf. Durch das 2:0 (0:0) gegen den SC Paderborn haben die Bayern nun schon die Aufstiegsregion im Blick.

Am Dienstag hatte der FC St. Pauli bei Darmstadt 98 den Sprung an die Tabellenspitze verpasst. Im ersten Spiel nach der Winterpause unterlagen die Hamburger den Lilien mit 1:2.

Union Berlin - 1. FC Köln 2:0 (2:0)

Tore: 1:0 Hartel (1.), 2:0 Hübner (30.)

Union Berlin hat dem 1. FC Köln den Pflichtspielauftakt ins Jahr 2019 gründlich verdorben und darf selbst vom Aufstieg in die Bundesliga träumen. Zum Abschluss des 19. Spieltags besiegten eiskalte Köpenicker die Domstädter mit 2:0 (2:0). Damit liegen die zu Hause weiter ungeschlagenen Berliner nun auf Relegationsrang drei und damit direkt hinter dem FC.

Ein genialer Fallrückzieher-Treffer nach nur 22 Sekunden von Marcel Hartel und das Tor von Florian Hübner (30.) besiegelten den wichtigen Erfolg der Berliner gegen Köln, das mit 36 Zählern nur noch zwei Punkte vor Union steht. Einziger Wermutstropfen war die Gelb-Rote Karte für Berlins Ken Reichel (60.) wegen wiederholten Foulspiels.

"Wir sind schlecht reingekommen und kriegen mit der nächsten Aktion das zweite Tor", sagte FC-Trainer Markus Anfang am Sky-Mikrofon: "Ansonsten haben wir auf ein Tor gespielt. Es ist vieles im Keim erstickt worden, teilweise durch Fouls. Die Situation ist jetzt so, dass wir in Aue gewinnen müssen. Wenn wir unsere Chancen nutzen, werden wir auch wieder gewinnen."

Vor über 22.000 Zuschauern im ausverkauften Stadion An der Alten Försterei profitierten die Gastgeber vom frühen Tor. Eine Flanke von Suleiman Abdullahi nahm der Ex-Kölner Hartel kurz mit dem Kopf an und ließ dem etwas zu weit vor dem Tor stehenden Kölner Schlussmann Timo Horn keine Chance. In der Folge versuchten sich die Kölner, bei denen die Neuzugänge Florian Kainz und Johannes Geis ihr Debüt gaben, zu finden.

Gefährlich wurden die Gäste erst Mitte der ersten Halbzeit. Die beste Chance bis dato vereitelte Union-Torwart Rafal Gikiewicz, als Kölns Dominick Drexler (22.) einen Abpraller dem Schlussmann aus acht Meter genau auf die Hände schoss. Ansonsten ging in dieser Phase beim FC offensiv wenig, gerne hätte Anfang wohl auf den weiterhin nicht spielberechtigten Rückkehrer Anthony Modeste zurückgegriffen.

Besser machte es Union, das seine Möglichkeiten besser nutzte. Kurz nach Hübners 2:0 verhinderte nur eine Glanztat von Kölns Abwehrchef Rafael Czichos auf der Linie einen weiteren Treffer, nachdem Reichel (36.) Horn bereits per Heber geschlagen hatte. Erst danach wachte Köln auf, vergab durch Torjäger Simon Terodde (41.) und Drexler (45.) aber beste Chancen.

Nach der Pause schaltete Köln verstärkt in den Angriffsmodus und setzte sich in der Berliner Hälfte fest, ohne jedoch übermäßig Gefahr auszustrahlen. Union spekulierte auf Konter, von denen einer nach 60 Minuten fast das 3:0 gebracht hätte, doch Sebastian Andersson scheiterte an Horn. Nach Reichels Platzverweis boten sich gar noch mehr Räume für die Kölner, die alles an ein spätes Comeback setzten.

Hamburger SV - SV Sandhausen 2:1 (1:0)

Tore: 1:0 Lasogga (45.), 1:1 Wooten (65., Foulelfmeter), 2:1 Lasogga (68.)

Der Hamburger SV hat dank Pierre-Michel Lasogga seine Tabellenführung verteidigt. Der Herbstmeister bezwang den abstiegsbedrohten SV Sandhausen im Volkspark völlig verdient mit 2:1 (1:0) und feierte einen Start nach Maß ins neue Jahr.

Mann des Abends war Torjäger Lasogga, der seine Saisontreffer Nummer acht und neun (45./68.) erzielte. Das Team von Trainer Hannes Wolf hat nun schon sechs Punkte Vorsprung auf den Lokalrivalen St. Pauli auf Rang drei. Die seit zehn Pflichtspielen sieglosen Sandhäuser rutschten dagegen auf den Relegationsplatz ab, der zwischenzeitliche Ausgleich durch Andrew Wooten (65., Foulelfmeter) war zu wenig.

Der HSV gab vor 36.564 Zuschauern von Beginn an den Ton an, ließ dem Gast nur wenig Raum, ging allerdings mit seinen Chancen zu fahrlässig um. Schon nach zehn Minuten hatte Lewis Holtby freistehend die Führung auf dem Fuß. Von Sandhausen und Neuzugang Dennis Diekmeier, der im Januar nach acht Jahren den HSV verlassen hatte, war kaum etwas zu sehen. Kurz vor der Pause wurde der HSV belohnt: Nach einer Hereingabe von Bakery Jatta schob Lasogga überlegt ein.

Auch nach dem Seitenwechsel war Hamburg deutlich überlegen, kassierte aber den überraschenden Ausgleich: Wootens Treffer vom Punkt war Sandhausens erster Torschuss. Erneut Lasogga gelang nur drei Minuten später die Antwort.

1. FC Heidenheim - Holstein Kiel 2:2 (2:1)

Tore: 0:1 Meffert (4.), 1:1 Glatzel (7.), 2:1 Thomalla (14.), 2:2 Beermann (81., Eigentor)

Holstein Kiel und der 1. FC Heidenheim haben im direkten Duell den Anschluss zum Spitzentrio verpasst. Heidenheim und Kiel trennten sich am 19. Spieltag 2:2 (2:1) und bleiben mit jeweils 31 Punkten hinter Union Berlin auf den Tabellenplätzen fünf und sechs.

Vor 9.000 Zuschauern in Heidenheim erzielte Jonas Meffert (4.) nach einem Eckball per Kopf den Führungstreffer für die Gäste, bei seinem Torjubel hielt er ein Trikot des verletzten Kapitäns David Kinsombi hoch. Nur drei Minuten später traf Heidenheims Top-Torjäger Robert Glatzel mit seinem neunten Saisontreffer zum Ausgleich. Denis Thomalla erhöhte noch vor der Pause (37.) für die Gastgeber. Durch ein Eigentor durch Timo Beermann (81.) retteten die Kieler das Unentschieden.

Die Heidenheimer, die ohne Kapitän Marc Schnatterer begannen, fanden nach dem frühen Rückstand besser in die Partie und kamen über Konter zu Torchancen. Die Kieler hatten nach dem Rückstand Probleme, Lücken in der Defensive der Gastgeber zu finden. Nach einer Flanke von Kingsley Schindler landet der missglückte Klärungsversuch von Timo Beermann vor dem einschussbereiten Janni Serra im eigenen Netz.

Dynamo Dresden - Arminia Bielefeld 3:4 (3:1)

Tore: 1:0 Atilgan (19.), 2:0 Hamalainen (26., Foulelfmeter), 2:1 Atik (34., Eigentor), 3:1 Kone (40.), 3:2 Edmundsson (53.), 3:3 Klos (69., Foulelfmeter), 3:4 Börner (79.) 

Arminia Bielefeld hat ein Spektakel zum Rückrundenauftakt bei Dynamo Dresden nach großem Kampf für sich entschieden. Die Ostwestfalen gewannen am 19. Spieltag bei der Rückkehr von Trainer Uwe Neuhaus an die alte Wirkungsstätte nach einem 1:3-Rückstand mit 4:3 (1:3) und setzten sich mit 21 Punkten von den Abstiegsplätzen ab. Dresden bleibt mit 25 Punkten auf dem zehnten Rang.

Osman Atilgan (19.) brachte Dresden mit seinem ersten Profitor in Führung, Brian Hamalainen erhöhte sieben Minuten später per Elfmeter. Baris Atik per Eigentor (34.) brachte Bielefeld wieder heran. Moussa Kone (40.) erhöhte noch vor der Pause auf 3:1. Im zweiten Durchgang drehten Joan Simun Edmundsson (54.), Fabian Klos (69.) per Elfmeter und Julian Börner (79.) das Spiel für Bielefeld.

Vor 24.706 Zuschauern im Rudolf-Harbig-Stadion übernahm Dresden direkt nach Anpfiff das Kommando und setzte sich in der Bielefelder Hälfte fest. Die Führung war daher folgerichtig. Nach schönem Pass von Jannis Nikolaou erzielte Atilgan in seinem erst zweiten Profieinsatz für Dynamo gleich sein erstes Tor. Der 19-Jährige hatte im letzten Spiel vor der Winterpause beim MSV Duisburg (3:1) sein Debüt gegeben.

Dresden spielte weiter nach vorne, nach einem Foul an Kone traf Hamalainen sicher aus elf Metern. Der Däne avancierte wenig später dann zum Unglücksraben: Nach einer Rettungsaktion vor dem eigenen Tor landete sein Befreiungsschlag auf der Brust von Atik und danach im Dresdner Tor. Dynamo ließ sich jedoch nicht verunsichern, Kone traf zum Pausenstand.

In der zweiten Halbzeit kam Bielefeld schnell zum Anschlusstreffer. Nach einer Kopfballverlängerung von Torjäger Fabian Klos tauchte Edmundsson frei vor Dresdens Torwart Markus Schubert auf und verkürzte. Dresden verlor die Ordnung und ermöglichte Bielefeld zwei Großchancen. Schubert (58.) und der Pfosten (59.) retteten für Dynamo. 

Dresdens Kapitän Marco Hartmann brachte Bielefeld dann zurück. Erst verursachte er einen umstrittenen Elfmeter, den Klos versenkte. In der 77. Minute wurde Hartmann nach Notbremse vom Platz gestellt. Der anschließende Freistoß führte über eine Kopfballvorlage von Klos zum Siegtreffer.

Jahn Regensburg - SC Paderborn 2:0 (0:0)

Tore: 1:0 Thalhammer (53.), 2:0 Stolze (73.)

Jahn Regensburg hat die Aufstiegsregion in Sichtweite. Durch ihren 2:0 (0:0)-Erfolg zum Auftakt nach der Winterpause gegen Aufsteiger SC Paderborn festigten die Bayern ihren Platz in der oberen Tabellenhälfte und liegen nur noch fünf Punkte hinter dem Tabellendritten FC St. Pauli auf dem Relegationsrang.

Maximilian Thalhammer (53.) und Sebastian Stolze (73.) machten den zweiten Erfolg der Gastgeber in Serie perfekt. Paderborn musste dadurch zwar seine zweite Auswärtsniederlage hintereinander quittieren, rangiert jedoch ebenfalls weiter im oberen Abschnitt der Tabelle.

Beide Mannschaften verlangten in ihrem ersten Pflichtspiel des neuen Jahres den 7736 Zuschauern zunächst viel Geduld ab. Sowohl die Platzherren als auch die Ostwestfalen agierten nur auf sehr niedrigem Niveau, Chancen waren Mangelware.

Erst nach dem Seitenwechsel agierte der Jahn etwas zielstrebiger und hatte schon vor der Führung mehrere Schusschancen. Paderborn hingegen ließ während einer Temporeduzierung der Gastgeber seine einzige Möglichkeit zum Ausgleich ungenutzt und geriet kurz darauf gegen den die wieder etwas stärker werdenden Regensburger erneut in die Defensive. Stolzes Treffer machte denn auch endgültig alle Hoffnungen des früheren Bundesligisten auf einen Punkt zunichte.

Beste Spieler in Ingolstadts Team, das in seinen nunmehr 14 vergangenen Spielen nur eine Niederlage hinnehmen musste, waren Torschütze Thalhammer und Hamadi Al Ghaddioui. In Paderborns Mannschaft konnte nur Mohamed Dräger überzeugen.

Bochum - Duisburg 2:1 (2:0)

Tore: 1:0 Zoller (13.), 2:0 Fabian (21.), 2:1 Nielsen (79.)

Der VfL Bochum ist mit einem Derbysieg aus der Winterpause zurückgekehrt. Im ersten Spiel im Jahr 2019 setzte sich die Mannschaft von Trainer Robin Dutt mit 2:1 (2:0) gegen den MSV Duisburg durch und hat nach dem 200. Zweitligasieg seiner Klub-Historie mit nun 30 Punkten die Spitzenplätze im Blick. Der MSV kassierte die fünfte Niederlage in Serie und bleibt in Abstiegsgefahr.

Simon Zoller (13.), der im Winter vom 1. FC Köln nach Bochum gewechselt war, sowie Routinier Patrick Fabian (21.) trafen am Dienstag für den VfL. In der Schlussphase musste Bochum aber doch noch um den Sieg bangen: Nach einem Fehler von Torhüter Manuel Riemann köpfte Havard Nielsen (79.) den Anschlusstreffer der Duisburger und sorgte für eine umkämpfte Schlussphase. 

Insgesamt aber enttäuschte der MSV vor 17.810 Zuschauern weitgehend. Einzig in den Anfangsminuten spielte das Team von Trainer Torsten Lieberknecht mutig nach vorne, aber nach dem 1:0 durch Zoller, der nach einem Abpraller am schnellsten reagierte, bestimmte der VfL das Geschehen. Auch beim zweiten Tor sah Duisburgs Defensive schlecht aus - Fabian durfte nach einer Ecke frei köpfen.

Nach der Pause erhöhte Duisburg den Druck etwas, es fehlten aber Präzision und Ideen, um die Bochumer Defensive vor Schwierigkeiten zu stellen. Tom Weilandt (65.) verpasste den dritten VfL-Treffer, auf der Gegenseite scheiterte Cauly Oliveira Souza (68.) an Bochums Torhüter Riemann. Wenig später brachte der VfL-Keeper sein Team mit einer verunglückten Faustabwehr nochmal in Bedrängnis.

Darmstadt 98 - FC St. Pauli 2:1 (0:1)

Tore: 0:1 Miyaichi (37.), 1:1 Heller (81.), 2:1 Dursun (89.)

Der FC St. Pauli hat die Tabellenführung verpasst. Die Hamburger verloren bei Darmstadt 98 nach Führung noch mit 1:2 (1:0) und stehen in der Tabelle mit 34 Punkten zunächst weiter auf dem dritten Platz. Herbstmeister Hamburger SV und der 1. FC Köln können sich im Verlauf des Spieltags damit auf sechs bzw. fünf Punkte absetzen. 

Ryo Miyaichi erzielte in der 37. Minute nach Flanke von Mats Möller Daehli mit der ersten Tormöglichkeit per Kopf den Führungstreffer für die Mannschaft von Trainer Markus Kauczinski, bei der Rückkehrer Alex Meier in der 84. Minute eingewechselt wurde. Marcel Heller (81.) und Serdar Dursun (89.) drehten die Begegnung zugunsten der Lilien, die mit 22 Punkten im Tabellenmittelfeld stehen.

Die Gastgeber, die erstmals vor der leeren Gegengerade spielten, die sich seit Dezember im Umbau befindet, mussten verletzungsbedingt auf Top-Torjäger Tobias Kempe (sechs Saisontreffer) verzichten. Darmstadt kam meist durch Mittelstürmer Dursun zu Abschlüssen, die jedoch nicht zwingend genug waren. Heller überwand Pauli-Schlussmann Robin Himmelmann mit einem Rechtsschuss.

SpVgg Greuther Fürth - FC Ingolstadt 0:1 (0:0)

Tor: 0:1 Lezcano (73.)

Rot: Maloca (83., Fürth), Seguin (90., Fürth)

Beim abstiegsbedrohten FC Ingolstadt hat über den Jahreswechsel offenbar auch eine Wende zum Besseren stattgefunden. Durch das 1:0 (0:0) im ersten Spiel nach der Winterpause bei der SpVgg Greuther Fürth feierten die Schanzer ihren ersten Sieg nach zuvor 14 Begegnungen ohne Erfolgserlebnis. Dank seines ersten Sieges im vierten Spiel unter Trainer Jens Keller gab der frühere Bundesligist die "Rote Laterne" des Schlusslichts an den MSV Duisburg ab und kletterte auf den Relegationsrang.

Für Fürth dagegen setzte sich nach Ingolstadts Treffer durch Dario Lezcano (73,. Foulelfmeter) der Negativtrend aus der Adventszeit auch im neuen Jahr fort: Die Franken sind nun schon seit fünf Spielen sieg- und torlos (ein Punkt). 

Die Gäste waren vor 7725 Zuschauern zunächst engagierter und spielbestimmend. Fürth fand erst Mitte des ersten Durchgangs besser ins Spiel, kam allerdings ebenso wie der FCI kaum zu nennenswerten Torchancen. In der Folgezeit neutralisierten sich beide Mannschaften bis in die zweite Halbzeit hinein im Mittelfeld, wenngleich sich die Platzherren nach der Pause mehr Spielanteile erkämpften. Die Fürther Bemühungen um den Ausgleich blieben in der Schlussphase erfolglos, auch weil die SpVgg das Spiel nach zwei Roten Karten gegen Mario Maloca (83.) und Paul Seguin (90.+1) zu neunt beendete.

In Fürths Mannschaft erreichte alleine Lukas Gugganig Normalform. Ingolstadts beste Spieler waren Mergim Mavraj und Christian Träsch.

1. FC Magdeburg - Erzgebirge Aue 1:0 (1:0)

Tor: 1:0 Lohkemper (44.)

Der 1. FC Magdeburg hat einen dringend benötigten Befreiungsschlag gelandet und den ersten Sieg seit fast vier Monaten gefeiert. Der Aufsteiger bezwang Erzgebirge Aue im ersten Spiel nach der Winterpause mit 1:0 (1:0) und sammelte wichtige drei Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. 

Felix Lohkemper (44.) sorgte kurz vor der Pause für das 1:0 des FCM, der in der Winterpause gleich vier neue Spieler verpflichtet hatte. Unter anderem der ehemalige Bayern-Profi Jan Kirchhoff ist neu, der 28-Jährige übernahm sofort die wichtige Aufgabe in der Mittelfeldzentrale.

Der Siegtreffer fiel aber nach einem Konter. Christian Beck bediente Lohkemper, und der 24-Jährige verwandelte vor Aue-Keeper Martin Männel nervenstark. Zuletzt hatte der FCM am 30. September beim SV Sandhausen gewonnen. Auch für Trainer Michael Oenning, der am 14. November als Nachfolger von Jens Härtel vorgestellt wurde, war es der erste Erfolg mit dem FCM.

Nach der Pause blieb die Partie zerfahren und hektisch. Kirchhoff mühte sich um Ruhe im Spiel der Magdeburger, die Gäste aus Aue suchten ihrerseits nach Lücken in der Abwehr des FCM.

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