Ungarn qualifiziert sich für EM und fordert Deutschland
Im kommenden Jahr kommt es zu einer Premiere: Nordmazedonien ist erstmals bei einer Europameisterschaft vertreten. Auch Ungarn qualifizierte sich.

Die ungarische Nationalmannschaft ist der dritte deutsche Vorrundengegner bei der EM im nächsten Jahr. Der zweimalige Vize-Weltmeister qualifizierte sich durch ein dramatisches 2:1 (0:1) im Play-off gegen Island zum vierten Mal für eine Europameisterschaft. Durch einen Fehler des Leipziger Torhüters Peter Gulacsi bei einem Freistoß von Gylfi Sigurdsson (11.) geriet Ungarn früh in Rückstand. Doch zwei späte Tore von Loic Nego (88.) und Dominik Szoboszlai (90.+2) sicherten doch noch das EM-Ticket.

In der Gruppe F ist Ungarn am 23. Juni in München der letzte Kontrahent der deutschen Mannschaft in der Vorrunde. Zuvor bekommt es das Team um Keeper Gulacsi mit Titelverteidiger Portugal und Weltmeister Frankreich zu tun.

Auch Nordmazedonien und Slowakei für EM qualifiziert

Geschichte schrieb Nordmazedonien, das sich erstmals für die EM qualifizierte. Die Slowakei ist zum zweiten Mal in Folge dabei. Im Finale der Fußballzwerge setzte sich Nordmazedonien, die Nummer 65 der Weltrangliste, in Tiflis mit 1:0 (0:0) gegen Georgien durch. Altstar Goran Pandev (37) vom italienischen Erstligisten FC Genua erzielte das Siegtor (56.), das den "Roten Löwen" erstmals die Teilnahme an einem großen Turnier sicherte. Nordmazedonien wird bei der EURO (11. Juni bis 11. Juli 2021) in der Gruppe C gegen die Niederlande, Ukraine und Österreich spielen. 

Die Slowaken mit den Bundesliga-Spielern Peter Pekarik (Hertha BSC) und Ondrej Duda (1. FC Köln) siegten 2:1 (1:1, 1:0) nach Verlängerung in Nordirland und treffen in der EM-Gruppe E auf Spanien, Schweden und Polen. Juraj Kucka (17.) und Michal Duris (110.) sicherten den Sieg. 

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