2. Bundesliga: HSV schlägt Köln und ist neuer Spitzenreiter, St. Pauli lauert dahinter
Getty
Der HSV übernimmt durch einen Sieg am Montagabend über den 1. FC Köln die Tabellenführung in der 2. Bundesliga. Dahinter liegt der FC St. Pauli.

Am 12. Spieltag der 2. Bundesliga ist es am Montagabend zum Top-Spiel gekommen: Der Hamburger SV empfing den 1. FC Köln und sprang durch ein weiteres Lasogga-Tor an die Spitze.

Hinter dem Spitzenreiter liegt der FC St. Pauli, der nach einem 0:1-Rückstand zurückkam und die Partie in Bielefeld mit 2:1 gewann. Union Berlin trotzte Jahn Regensburg einen Punkt ab und wahrt damit den Anschluss an die Spitzengruppe. Heidenheim gewinnt derweil knapp mit 1:0 gegen Erzgebirge Aue.

Erlebe Europas Top-Ligen live und auf Abruf auf DAZN. Jetzt Gratismonat sichern!

Bereits am Freitag hat Greuther Fürth den vorübergehenden Sprung an die Tabellenspitze verpasst, spielte jedoch gegen den VfL Bochum durch eine Last-Minute-Ausgleich von Keita-Ruel nach einem 0:2-Rückstand immerhin noch Unentschieden. Am Samstag verpasste dann das Schlusslicht FC Ingolstadt 04 den ersten Sieg unter Trainer Alexander Nouri. Die Oberbayern mussten bei Holstein Kiel einen späten Ausgleich hinnehmen.

Hamburger SV - Köln 1:0 (0:0)

Tor: 1:0 Lasogga (86.)

Pierre-Michel Lasogga trifft zur Tabellenführung: Der Hamburger SV hat den Favoritengipfel gegen den 1. FC Köln dank eines beherzten Schlussspurts und des Treffers seines Torjägers in der 86. Minute für sich entschieden. Der verdiente 1:0 (0:0)-Sieg zum Abschluss des 12. Spieltages brachte den Hanseaten Platz eins vor dem Lokalrivalen FC St. Pauli und den Kölnern.

Der HSV feierte den dritten Sieg im dritten Pflichtspiel unter Hannes Wolf, dem gleichzeitig eine gelungene Heimpremiere glückte. Der FC von Trainer Markus Anfang hat sich dagegen in ein echtes Tief manövriert. Es war bereits das fünfte Pflichtspiel der Kölner in Serie ohne Sieg.

Am 82. Geburtstag des in einer Loge zuschauenden HSV-Idols Uwe Seeler erkämpften sich die "Rothosen" vor 53.875 Zuschauern ein Übergewicht an Chancen, fahndeten aber lange nach einem Erfolgsrezept vor eigenem Publikum.

Für Wolf war es beim Duell der Bundesliga-Absteiger die erste richtig harte Bewährungsprobe seit seiner Amtsübernahme von Christian Titz. Die Pflichtaufgaben beim Kellerkind 1. FC Magdeburg und im Pokal beim SV Wehen Wiesbaden hatte der frühere Stuttgart-Coach mit seinem Team ebenfalls erfolgreich gelöst.

Auch im Aufeinandertreffen der teuersten Mannschaften der Liga setzte der 37-Jährige wieder auf Lasogga und stellte dem Sturmtank Youngster Jann-Fiete Arp an die Seite. Köln startete mit Toptorjäger Simon Terodde in der Spitze in eine Partie, die zerfahren begann.

Die Domstädter versuchten das Spiel in die Hand zu nehmen, konnten sich aber zunächst nicht gegen die diszipliniert und tief stehenden Hamburger durchsetzen. Erst nach einer Viertelstunde kam der HSV auf. Khaled Narey scheiterte aus 15 Metern an Timo Horn im FC-Tor. Eine Minute später forderte der HSV nach einem klaren Handspiel von Rafael Czichos einen Elfmeter, doch die Pfeife von Schiedsrichter Christian Dingert blieb stumm (16.).

Die Gastgeber stellten Köln nun immer wieder nach Ballgewinnen mit schnellem Umschaltspiel vor Probleme. Arp demonstrierte das gestiegene Selbstvertrauen bei einem beherzten Distanzschuss an den Außenpfosten (28.), das Offensivspiel der Kölner blieb dagegen weiter uninspiriert und Terodde bis zur Pause nicht statt.

Dem HSV gehörten auch die ersten Minuten nach dem Wechsel, doch Köln wehrte sich nun deutlich beherzter und wurde plötzlich gefährlich. Nach einer Ecke verlängerte Marco Höger den Ball Richtung HSV-Tor und Narey konnte erst auf der Linie klären (58.). Auf der Gegenseite brach der Brasilianer Douglas Santos auf der linken Seite durch, verlor aber im Abschluss die Übersicht (68.).

Der eingewechselte Hanseat Hee-Chan Hwang läutete mit der nächsten Chance (74.) eine spannende Schlussphase ein, in der Lasogga mit seinem Tor in Abstaubermanier für ausgelassenen Jubel im Stadion sorgte.

Bielefeld - St. Pauli 1:2 (1:0)

Tore: 1:0 Staude (7.), 1:1 Knoll (49., Elfmeter), 1:2 Möller Daehli (56.)

Der FC St. Pauli hat die Tabellenführung zurückerobert. Die Hamburger feierten mit 2:1 (0:1) bei Arminia Bielefeld ihren fünften Auswärtssieg in dieser Saison. 

Marvin Knoll (49.) per Foulelfmeter und Mats Möller Daehli (56.) drehten in der zweiten Hälfte die Partie zugunsten der Gäste. Keanu Staude hatte Bielefeld in der 7. Minute in Führung gebracht. Am Ende stand aber die sechste Pflichtspielniederlage der Ostwestfalen in Folge zu Buche.

Vor 22.446 Zuschauern zeigten sich die Gastgeber von Beginn an gegenüber dem 0:3 im DFB-Pokal unter der Woche gegen Ligarivale MSV Duisburg stark verbessert. Mit einem Sonntagsschuss aus 18 Metern brachte Staude seine Farben frühzeitig in Front. Johannes Flum und Richard Neudecker vergaben für die Gäste vor der Pause gute Möglichkeiten zum Ausgleich.

Kurz nach dem Seitenwechsel zwang Staude mit einem Pauli-Torwart Robin Himmelmann zu einer Glanzparade, ehe die Gäste das Kommando übernahmen und durch Flum und Möller Daehli auf die Siegerstraße kamen. Bielefeld hatte anschließend nichts mehr entgegenzusetzen, für St. Pauli traf Neudecker noch die Latte.

Regensburg - Union Berlin 1:1 (1:1)

Tore: 0:1 Polter (45.), 1:1 George (45.+1), 1:2  (84.)

Gelb-Rote Karte: Prömel (Union Berlin, 77.)

Union Berlin hat den Sprung auf Platz eins vorerst verpasst. Die Eisernen blieben durch das 1:1 (1:1) bei Jahn Regensburg im zwölften Ligaspiel der Saison ungeschlagen, sind den Spitzenklubs auch weiter auf den Fersen, vergaben durch das bereits achte Unentschieden aber erneut die Chance auf den Sprung nach ganz vorne. Den vermeintlichen Siegtreffer von Ken Reichel (84.) erkannte Schiedsrichter Sascha Stegemann (Niederkassel) wegen einer Abseitsstellung nicht an.

In einer kampfbetonten und weitgehend ausgeglichenen Begegnung hatte Sebastian Polter die Gäste, die nach Gelb-Rot für Grischa Prömel (78.) in Unterzahl zu Ende spielen mussten, in Führung gebracht (45.), Jann George aber umgehend ausgeglichen (45.+1). Der Jahn ist nun seit sieben Spielen ungeschlagen, hat aber viermal nacheinander auch nur unentschieden gespielt.

Womöglich wäre vor 10.884 Zuschauern alles anders gekommen, hätte Regensburg seine beste Chance genutzt. Doch nach einem Rempler von Reichel gegen Sargis Adamyan scheiterte Sebastian Stolze mit einem zu schwach geschossenen Elfmeter an Torhüter Rafal Gikiewicz (30.). 

Kurz vor der Pause ging es dann Schlag auf Schlag: Erst nutzte Polter nach einem Einwurf die Unachtsamkeiten der Regensburger zum Treffer für Union, praktisch im Gegenzug glich George aus. George hatte auch die große Chance, seine Mannschaft in Führung zu bringen, scheiterte jedoch an Gikiewicz (59.). Einen zweiten Treffer von Polter verhinderte Regensburgs Torhüter Philipp Pentke mit dem Fuß (72.).

Heidenheim - Aue 1:0 (0:0)

Tor: 1:0 Thomalla (54.)

Gelb-Rote Karte: Kalig (Aue, 89.)

Der 1. FC Heidenheim hat den Anschluss zu den Aufstiegsrängen hergestellt. Die Mannschaft von Trainer Frank Schmidt siegte gegen Erzgebirge Aue dank eines Treffers von Denis Thomalla (54.) 1:0 (0:0) und liegt vorerst nur zwei Punkte hinter dem Relegationsplatz. Aue, dass nach einer Gelb-Roten Karte gegen Fabian Kalig (89.) die Schlussphase in Unterzahl bestreiten musste, verpasste den Sprung ins Tabellenmittelfeld, hat allerdings weiter ein kleines Polster auf die Abstiegszone.

In einer niveauarmen ersten Halbzeit vor 10.300 Zuschauern hatte Aues Torwart Martin Männel unfreiwillig für die größte Tormöglichkeit gesorgt. Einen von Kolja Pusch (31.) zentral aufs Tor gebrachten Freistoß ließ der Keeper durch die Finger gleiten und konnte den Ball letztlich nur mit viel Mühe zur Ecke klären. In der Folge intensivierte Heidenheim seine Offensivbemühungen, Zwingendes sprang dabei jedoch nicht heraus.

Nach dem Seitenwechsel brachte Thomalla die Gäste nach kluger Vorarbeit von Kapitän Marc Schnatterer dann verdient in Führung. Die Heidenheimer, die unter der Woche durch ein 3:0 gegen den Ligarivalen SV Sandhausen das Achtelfinale des DFB-Pokals erreicht hatten, blieben auch in der Folge die spielbestimmende Mannschaft, verpassten jedoch eine Vorentscheidung. Schnatterer traf in der 90. Minute noch das Aluminium.

Kiel - Ingolstadt 2:2 (0:0)

Tore: 0:1 Neumann (56.), 0:2 Ananou (61.), 1:2 Schindler (64., Foulelfmeter), 2:2 Thesker (88.)

Trainer Alexander Nouri hat mit Tabellenschlusslicht FC Ingolstadt den zweiten Punkt in Folge geholt. Nach dem 1:1 gegen den MSV Duisburg folgte vor 8410 Zuschauern für die Schanzer ein 2:2 (0:0) bei Holstein Kiel, allerdings wurde ein 2:0 an der Förde verspielt. 

Phil Neumann (56.) brachte die Bayern in Führung, Frederic Ananou (61.) erhöhte auf 2:0 für Ingolstadt. Kingsley Schindler (64., Foulelfmeter) gelang das Anschlusstor. Stefan Thesker (88.) gelang noch der Ausgleich, nachdem Schindler (86.) bereits eine Großchance zum 2:2 besessen hatte.

Allerdings wartet Nouri, der in sechs Partien als verantwortlicher Coach nur zwei Zähler holte, immer noch auf den großen Befreiungsschlag. In den letzten acht Partien heimste Ingolstadt nur zwei Punkte ein.

Die Kieler sind dagegen in dieser Saison damit daheim weiter ungeschlagen und verbuchten zwei Siege und vier Unentschieden. Durch das Remis tritt der Tabellendritte der vergangenen Saison allerdings weiter auf der Stelle und ist im Tabellenmittelfeld platziert.

Ingolstadt zeigte eine kompakte Spielweise und war gut auf den Gegner eingestellt. Allerdings fehlt im Offensivspiel zunächst die letzte Zielstrebigkeit, um die Störche in der Abwehr in Verlegenheit zu bringen. 

Im Spiel der Kieler war dagegen viel Sand im Getriebe. Es fehlte an Tempo und Spielwitz, um den Träger der Roten Laterne in größere Schwierigkeiten zu bringen. Ingolstadt investierte lange Zeit läuferisch mehr. Erst nach dem 0:2 wurden die Gastgeber wach.

Duisburg - Paderborn 2:0 (1:0)

Tore : 1:0 Oliveira Souza (24.), 2:0 Taschtschy (63.)

Der MSV Duisburg hat seine schwarze Heimserie beendet. Die Mannschaft von Trainer Torsten Lieberknecht feierte nach fünf Heimniederlagen in dieser Saison beim 2:0 (1:0) gegen den SC Paderborn den ersten Sieg und stellte den Anschluss an die Nicht-Abstiegsplätze her. 

Cauly Oliveira Souza (24.) und Borys Taschtschy (63.) erzielten die Treffer des MSV. Aufsteiger Paderborn musste nach zuvor vier Spielen ohne Niederlage wieder einen Rückschlag hinnehmen und bleibt im Tabellenmittelfeld.

Paderborn war vor 13.161 Zuschauern von Beginn an spielbestimmend, klare Chancen sprangen dabei im ersten Durchgang aber nicht heraus. Der MSV stand kompakt und lauerte auf Konter. Oliveira Souza schloss einen schnellen Gegenstoß mit einem Schuss unter die Latte zur Führung ab.

Dem Spiel der Gäste mangelte es an Ideen und Präzision. Die Duisburger agierten bei ihren wenigen Offensivaktionen zielstrebiger. Richard Sukuta-Pasu verpasste den zweiten Treffer aber knapp (33.).

Nach der Pause das gleiche Bild: Paderborn spielte, Duisburg traf. Taschtschy erzielte wenige Sekunden nach seiner Einwechslung mit einem sehenswerten Distanzschuss das 2:0.

Darmstadt - Magdeburg 3:1 (1:0)

Tore : 1:0 Dursun (43.), 2:0 Hammann (60., Eigentor), 2:1 Marius Bülter (71.), 3:1 Sulu (80.)

Gelb-Rote Karten : Erdmann (Magdeburg) wegen wiederholten Foulspiels (63.); Holland (Darmstadt) wegen unsportlichen Verhaltens (69.)

Der SV Darmstadt 98 hat die Chance, sich weiter vom Tabellenende abzusetzen, beim Schopf gepackt. Gegen Aufsteiger 1. FC Magdeburg kamen die Lilien zu einem 3:1 (1:0).

Der Europapokalsieger der Pokalsieger von 1974 kassierte vor 15.401 Fans damit die dritte Niederlage in Folge und rangiert unmittelbar vor den Abstiegsrängen. Serdar Dursun (43.) schoss die Darmstädter in Führung, ein Eigentor von Nico Hammann (60.) brachte das 2:0. Marius Bülter (71.) verkürzte zwar, doch Kapitän Aytac Sulu (80.) machte für die Gastgeber alles klar.

Magdeburgs Dennis Erdmann sah wegen wiederholten Foulspiels (63.) die Gelb-Rote Karte. Der Darmstädter Fabian Holland wurde wegen unsportlichen Verhaltens (69.) ebenfalls per Ampelkarte vom Platz gestellt. In der Schlussphase hätte auch Torschütze Sulu Rot sehen müssen, seine Ohrfeige gegen Björn Rother (83.) übersah das Schiedsrichtergespann aber. Dadurch könnte Sulu nachträglich gesperrt werden.

Die Hessen hatten zuletzt durch das 2:0 gegen die SpVgg Greuther Fürth Selbstbewusstsein getankt. Allerdings taten sich die Schützlinge von Trainer Dirk Schuster schwer. Magdeburg stand gut in der Abwehr, agierte zweikampfstark und störte empfindlich den Spielaufbau der Gastgeber. Und auch in der Offensive setzte der FCM den einen oder anderen Nadelstich.

Erst nach gut 20 Minuten wirkten die Hausherren gefestigter und konnten ihrerseits Impulse im Offensivspiel setzen. Aber es dauerte bis kurz vor dem Halbzeitpfiff, ehe Dursun aus kurzer Distanz einschieben konnte. Nach dem 2:0 und dem anschließenden Platzverweis von Erdmann schienen die Weichen gestellt, doch es wurde nochmal intensiv.

Dresden - Sandhausen 3:1 (2:1)

Tore:  1:0 Kone (11.), 1:1 Wooten (22.), 2:1 Aosman (31.), 3:1 Benatelli (76.)

Dynamo Dresden ist in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Die Sachsen bezwangen nach zuletzt vier Spielen ohne Sieg den SV Sandhausen mit 3:1 (2:1) und schoben sich zumindest vorübergehend bis auf zwei Punkte an Platz drei heran.

Moussa Kone (11.), Aias Aosman (31.) und Rico Benatelli (78.) trafen für die Mannschaft von Trainer Maik Walpurgis. Fabian Schleusener (22.) glich zwischenzeitlich für die Gäste aus. Für Sandhausens neuen Trainer Uwe Koschinat war es im dritten Ligaspiel die erste Niederlage. Sein Team liegt damit weiter auf dem Abstiegs-Relegationsrang.

Vor 27.253 Zuschauern nutzte Kone einen langen Ball zur Führung. Danach zogen sich die Gastgeber aber zurück und wurden durch Schleusener bestraft. Dresden wurde in der Folge wieder aktiver und belohnte sich mit der Pausenführung durch Aosman.

Nach dem Wechsel wurde Sandhausen stärker. Andrew Wooten verpasste den Ausgleich knapp (57.). Dresden tat sich offensiv schwer und war in erster Linie um eine kompakte Defensive bemüht. Benatelli sorgte aber mit dem ersten Dynamo-Torschuss in der zweiten Halbzeit für die Entscheidung. 

Fürth - Bochum 2:2 (0:2)

Tore:  0:1 Tesche (37.), 0:2 Hinterseer (45.+1), 1:2 Gugganig (56.), 2:2 Keita-Ruel (90.+1)

Die SpVgg Greuther Fürth hat den Sprung an die Tabellenspitze verpasst, aber einen wichtigen Punkt gerettet. Die Franken erkämpften sich nach einem 0:2-Rückstand gegen den VfL Bochum noch ein 2:2 (0:2) und verdrängten damit Union Berlin vom Relegationsrang.

Artikel wird unten fortgesetzt

Die Bochumer, die wie schon am Montag beim 3:3 gegen Jahn Regensburg nach einem Zwei-Tore-Vorsprung den Ausgleich in der Nachspielzeit kassierten, verfehlten den Sprung auf Platz drei. Robert Tesche (37.) und Lukas Hinterseer (45.) brachten die vor der Pause phasenweise drückend überlegenen Gäste in Führung. Lukas Gugganig (56.) und Daniel Keita-Ruel (90.+1) retteten Fürth immerhin noch einen Punkt.

Bochum hatte schon vor Tesches Führung vor 8750 Zuschauern mehrere gute Chancen zum 1:0, bei der größten durch Hinterseer rettete Mario Maloca für seinen geschlagenen Schlussmann Sascha Burchert auf der Torlinie.

Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Fürther den Druck und kamen zu Chancen. Nur drei Minuten vor seinem Tor hatte Gugganig schon den Ausgleich auf dem Fuß, köpfte aber neben das Tor. Nach dem Anschlusstreffer kamen die Gäste nur noch selten zu Entlastungsangriffen. Der späte Ausgleich war deshalb nicht unverdient.

Kommentare ()