2. Liga: Nullnummer im Hamburger Derby, Union Berlin schlägt Ingolstadt im Top-Spiel
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In der 2. Bundesliga schlägt Union Berlin den FC Ingolstadt im Top-Spiel. Im Hamburger Derby trennen sich der HSV und der FC St. Pauli torlos.

Der FC Union Berlin ist durch den Sieg gegen Ingolstadt am Montagabend auf einen Aufstiegsrang der 2. Bundesliga geklettert. Beim 2:1-Erfolg trafen Sebastian Andersson und Akaki Gogia für die Berliner. Trotz des Anschlusstreffers von Stefan Kutschke rechte es für tapfer kämpfende Ingolstädter nicht mehr zur einem Sieg.

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Im Hamburger Stadtderby zwischen dem HSV und dem FC St. Pauli gab es am Sonntagnachmittag   keinen Sieger. Am Ende stand ein torloses Remis auf der Anzeigentafel im Volksparkstadion, während sich Greuther Fürth am Sonntag mit einem 1:0-Sieg im Topspiel bei Dynamo Dresden vorerst auf Platz zwei schieben konnte.

Bereits am Samstag hatte sich Jahn Regensburg mit einem Erfolg über Schlusslicht Duisburg oben festgesetzt, zeitgleich rang der 1. FC Heidenheim den VfL Bochum nieder. Am Freitagabend hatte der 1. FC Köln mit einem 3:1 in Bielefeld seine Tabellenführung gefestigt.

FC Ingolstadt - Union Berlin 1:2 (0:1)

Tore: 0:1 Andersson (43., Foulelfmeter), 0:2 Gogia (73.), 1:2 Kutschke (80., Foulelfmeter)

Union Berlin ist auch im achten Saisonspiel in der 2. Fußball-Bundesliga ungeschlagen geblieben und zurück auf einen Aufstiegsplatz geklettert. Die Köpenicker feierten beim 2:1 (1:0)-Auswärtserfolg beim FC Ingolstadt den vierten Saisonsieg und verbesserten sich mit 16 Punkten auf Aufstiegsrang zwei. Der FCI steckt mit mageren fünf Zählern im Tabellenkeller auf Platz 17 fest.

Vor 7068 Zuschauern im Audi Sportpark erzielten Sebastian Andersson (43., Foulelfmeter) und Akaki Gogia (73.) die Treffer für die Berliner. Stefan Kutschke (80., Foulelfmeter) traf für Ingolstadt, das seine vierte Niederlage in Folge kassierte.

Beim Heimdebüt des neuen Ingolstädter Trainers Alexander Nouri dominierten die Gäste Berlin die Partie von Beginn an und gingen kurz vor der Pause durch Anderssons verwandelten Elfmeter hochverdient in Führung.

Auch nach dem Seitenwechsel hatte Union alles im Griff. Die letzte Idee fehlte, um frühzeitig für die Vorentscheidung zu sorgen. Erst in der 61. Minute hatte Sonny Kittel mit einem Freistoß die erste nennenswerte Offensivaktion für die sichtlich verunsicherten Schanzer. In der Schlussphase baute Gogia mit einem platzierten Flachschuss die Gäste-Führung aus. Kutschke gelang noch der Anschlusstreffer für den FCI.

Hamburger SV - FC St. Pauli 0:0

Dämpfer im Derby, wieder kein Sieg: Der Hamburger SV hat seinen Negativlauf auch im 100. Stadtduell gegen den FC St. Pauli nicht gestoppt. Die Mannschaft von Trainer Christian Titz musste sich im Heimspiel gegen den Erzrivalen mit einem 0:0 begnügen und blieb in der 2. Liga zum dritten Mal hintereinander sieg- und torlos.

Damit hält auch die Hamburger Derby-Durststrecke weiter an: Der HSV wartet nun schon seit über 16 Jahren auf einen Dreier gegen den ungeliebten Kontrahenten.

St. Pauli, das den bis dato letzten Vergleich der beiden Teams vor siebeneinhalb Jahren mit 1:0 gewonnen hatte, blieb im dritten Spiel hintereinander ungeschlagen und schloss die Englische Woche mit sieben Punkten ab.

Rund um das Spiel herrschte der Ausnahmezustand. 2783 Tage hatte es die Partie zwischen den "Rothosen" und den Kiezkickern nicht mehr gegeben - und so war das Spiel in Hamburg tagelang das große Thema. "Das ist für die Menschen das Spiel des Jahres", sagte Titz vor dem Anpfiff und konstatierte: "Der Sieger erntet die Lorbeeren, der Verlierer die Häme."

Entsprechend engagiert gingen beide Teams vor 57.000 Zuschauern im ausverkauften Volksparkstadion zu Werke. Der HSV, bei dem Top-Torjäger Pierre-Michel Lasogga zunächst nur auf der Bank saß und Youngster Fiete Arp stattdessen sein Zweitliga-Startelfdebüt gab, agierte gewohnt ballbesitzorientiert, ohne sich dabei allerdings echte Torchancen zu erspielen. St. Pauli stand defensiv kompakt, präsentierte sich griffig in den Zweikämpfen - und war im ersten Abschnitt offensiv gefährlicher.

Die beste Möglichkeit vor der Pause vergab Mats Möller Daehli, dessen Schuss kurz vor dem Halbzeitpfiff im letzten Moment abgeblockt wurde (44.). In der Anfangsphase musste HSV-Keeper Julian Pollersbeck nach einem Kopfball von St. Paulis Kapitän Johannes Flum abtauchen - es war bezeichnenderweise die einzige Szene vor dem Seitenwechsel, in der einer der beiden Torhüter überhaupt eingreifen musste.

Wirklich zielstrebiger wurden die Aktionen auch nach dem Wechsel zunächst nicht. Zwar erhöhten die Gastgeber die Schlagzahl, doch Douglas Santos scheiterte mit einem Fernschuss (51.) und Hee-Chan Hwang setzte den Ball aus kurzer Distanz neben das Tor (60.). St. Pauli lauerte unterdessen weiter auf Konter, entlastende Angriffe wurden aber seltener.

Begleitet wurde das Spiel im Hamburger Volkspark von massiven Sicherheitsvorkehrungen. Wasserwerfer, Sprengstoff-Spürhunde und die Pferdestaffel waren im Einsatz, über dem Volkspark kreiste ein Hubschrauber: Mit einem Großaufgebot wollte die Polizei mögliche Krawalle der bis zu 1000 erwarteten gewaltbereiten Fans verhindern. Dies gelang. Bis auf kleinere Zwischenfälle im Vorfeld der Partie blieb es bis zum Abpfiff ruhig.

SV Sandhausen - 1. FC Magdeburg 0:1 (0:0)

Tor: 0:1 Beck (73.)

Christian Beck hat dem 1. FC Magdeburg im achten Anlauf den ersten Sieg in der 2. Bundesliga beschert. Per Kopf erzielte der Mittelstürmer in der 73. Minute eines ansonsten langweiligen Spiels ohne große Höhepunkte beim SV Sandhausen den Treffer zum etwas glücklichen 1:0 (0:0). Zuvor hatte der Aufsteiger aus Sachsen-Anhalt fünfmal unentschieden gespielt. 

Sandhausen hatte vor 7352 Zuschauern früh die Möglichkeit, in Führung zu gehen. Fabian Schleuser aber scheiterte an Torhüter Alexander Brunst, den abprallenden Ball köpfte Mohamed Gouaida fahrlässig über das Tor (8.). Danach bekamen die Gastgeber zunehmend Probleme mit den pressenden und sehr kompakt stehenden Magdeburgern, Chancen blieben Mangelware.

Weil Sandhausen seinerseits gut stand, brachte der Aufsteiger offensiv ebenfalls nur wenig zustande - außer einem Schuss von Marcel Costly, den Torhüter Niklas Lomb im Nachfassen unter Kontrolle brachte (30.). Kurz vor der Pause hatte Magdeburg dann Glück: Romain Bregerie wäre bei einer Flanke von Denis Linsmayer beinahe ein Eigentor unterlaufen (45.). 

Mehr oder weniger aus dem Nichts fiel folgerichtig auch der Siegtreffer. Ein verunglückter Schuss des eingewechselten Michel Niemeyer wurde zur Flanke an den Fünfmeterraum. Torjäger Beck, neben Philip Türpitz Bester seiner Mannschaft, köpfte bei seinem vierten Saisontreffer präzise ins lange Eck.

Dynamo Dresden - Greuther Fürth 0:1 (0:0)

Tor : 0:1 Keita-Ruel (85.)

Die SpVgg Greuther Fürth hat zumindest vorübergehend in der 2. Bundesliga den Sprung auf Platz zwei geschafft. Die Sachsen gewannen das Verfolgerduell bei Dynamo Dresden mit 1:0 (0:0) nach einem Tor durch Daniel Keita-Ruel (85.) und feierten ihren vierten Saisonsieg. Am Montag kann Union Berlin mit einem Sieg beim FC Ingolstadt in der Tabelle noch vorbeiziehen. Für Keita-Ruel war es das sechste Saisontor.

Vor 27.750 Zuschauern begannen beide Teams äußerst vorsichtig und trauten sich zunächst nicht weit in die gegnerische Hälfte. Erst kurz vor der Halbzeit erhöhte Dynamo den Druck. Nach einem Pass von Patrick Ebert zog Rico Benatelli (40.) ab, doch Fürths Keeper Sascha Burchert war rechtzeitig auf dem Posten.

Kurz vor dem Wechsel hätten die Gastgeber dann in Führung gehen müssen. Dario Dumic (45.+1) kam nach einem Kopfball von Marco Hartmann aus naher Distanz frei zum Schuss, doch Dumic traf nur die Querlatte. Mit einigem Frust ging es für den achtmaligen DDR-Meister in die Pause.

Fürth spielte mit und hätte zu Beginn der zweiten Halbzeit in Führung gehen können. Lukas Gugganig (51.) ließ am gegnerischen Strafraum gleich mehrere Dresdner stehen, schob den Ball aber knapp am Tor vorbei. 

MSV Duisburg - Jahn Regensburg 1:3 (1:2)

Tore:  0:1 Grüttner (11.), 0:2 Stolze (13.), 1:2 Gyau (24.), 1:3 George (78., Foulelfmeter)

Beim MSV Duisburg wird die Luft für Trainer Ilija Grujew nach dem nächsten vergeblichen Anlauf zum ersten Saisonsieg zusehends dünner. Die Meidericher verpassten beim 1:3 (1:2) gegen Jahn Regensburg auch im achten Versuch den herbeigesehnten Befreiungsschlag und sind mit nur zwei Punkten weiterhin Tabellenschlusslicht. Regensburg hingegen rückte durch seinen dritten Sieg binnen sieben Tagen ins obere Tabellendrittel vor.

Duisburgs vierte Heimpleite nahm vor 11.096 Zuschauern schon in der Anfangsviertelstunde durch einen Regensburger Doppelschlag von Marco Grüttner (11.) und Sebastian Stolze (13.) konkrete Formen an. Zwar verkürzten die Zebras durch Joseph-Claude Gyau schnell (24.), doch konnten die Platzherren der Begegnung keine Wende mehr geben, zumal Jann George (78., Foulelfmeter) zu Beginn der Schlussphase Duisburgs Hoffnungen auf ein Remis zunichte machte.

Ob Grujew angesichts der anhaltenden Misserfolgsserie seines Teams nach bald dreijähriger Amtszeit auch im nächsten Spiel bei Spitzenreiter 1. FC Köln (8. Oktober) noch auf der Bank des früheren Vizemeisters sitzen wird, erscheint zumindest offen. Schon im Vorfeld des Duells mit Regensburg hatte die MSV-Spitze ein Bekenntnis zu ihrem Coach vermieden.

Immerhin überzeugte sein Team gegen Regensburg trotz des ernüchternden Ergebnisses zumindest in kämpferischer Hinsicht und zeigte Moral. Trotz des frühen Rückstands steckten die Gastgeber nicht auf und erarbeiteten sich auch nach dem Anschlusstreffer gleich mehrere gute Möglichkeiten. Allerdings ließen die Westdeutschen gegen die tief auf Konter lauernden Gäste im Abschluss die notwendige Gefährlichkeit vermissen.

Beste Duisburger waren Torschütze Gyau und Stanislaw Iljutschenko. In der Mannschaft von Regensburgs Trainer Achim Beierlorzer ragten die Torschützen Stolze und Grüttner heraus.

1. FC Heidenheim - VfL Bochum 3:2 (1:2)

Tore : 1:0 Dovedan (11.), 1:1 Hinterseer (21.), 1:2 Hoogland (31.), 2:2 Glatzel (77.), 3:2 Schnatterer (84.)

Gelb-Rote Karte: Losilla (Bochum, 33.)

Zweitligist VfL Bochum hat in Unterzahl den Sprung auf den zweiten Tabellenplatz verspielt. Die Mannschaft von Trainer Robin Dutt verlor am achten Spieltag beim 1. FC Heidenheim durch späte Gegentore mit 2:3 (2:1) und liegt mit weiterhin elf Punkten gleichauf mit dem Gegner nur im Mittelfeld.

Nach einer Gelb-Roten Karte für Anthony Losilla (33.) musste Bochum rund eine Stunde mit nur noch zehn Mann bestreiten. Nikola Dovedan (11.) hatte Heidenheim in Führung gebracht, Lukas Hinterseer (21.) und Tim Hoogland (31.) drehten das Spiel für die Gäste noch vor dem Platzverweis. Robert Glatzel (77.) und Marc Schnatterer (84.) mit einem sehenswerten Freistoß sorgten dennoch für den Heimsieg.

Mit dem Rückenwind des frühen Tores hatten die Gastgeber vor 10.600 Zuschauern auch deutlich besser ins Spiel gefunden und ließen Bochum zunächst kaum zur Entfaltung kommen. Doch der VfL traf gleich mit den ersten Chancen doppelt. Nach Losillas Platzverweis wegen wiederholten Foulspiels zog sich Bochum zurück, und Heidenheim belohnte sich für die Bemühungen.

SC Paderborn - Erzgebirge Aue 1:0 (1:0)

Tor: 1:0 Tekpetey (34.)

Der SC Paderborn bleibt zu Hause eine Macht. Der Aufsteiger kam in der 2. Bundesliga gegen Erzgebirge Aue zu einem 1:0 (1:0)-Erfolg und setzte sich nach dem vierten Heimspiel ohne Niederlage mit zwölf Punkten in der erweiterten Spitzengruppe fest.

Bernard Tekpetey (34.) erzielte den Treffer der Gastgeber. Aue muss sich nach der fünften Niederlage im achten Saisonspiel mit sieben Zählern erst einmal nach unten orientieren.

Die Ostwestfalen dominierten von Beginn an die Begegnung. Die Paderborner scheiterten aber immer wieder am starken Gäste-Torhüter Martin Männel. Die größte Chance in der Anfangsphase vergab Ben Zolinski, der nach einem Sololauf in Männel seinen Meister fand (8.). Tekpetey sorgte mit seinem dritten Saisontor aber für die verdiente Pausenführung.

Nach dem Wechsel wurde Aue vor 8545 Zuschauern aktiver. Pascal Testroet vergab aber frei vor Torhüter Leopold Zingerle die große Chance zum Ausgleich (66.). Zingerle parierte auch in der Schlussphase gegen Jan Hochscheidt (86.) und Sören Bertram (88.) stark.

Arminia Bielefeld - 1. FC Köln 1:3 (0:1)

Tore: 0:1 Terodde (45.+1), 0:2 Terodde (70.), 1:2 Staude (85.), 1:3 Cordoba (90.+5)

Der 1. FC Köln hat seine Tabellenführung in der 2. Bundesliga dank "Jubilar" Simon Terodde gefestigt. Der Bundesliga-Absteiger feierte zum Auftakt des achten Spieltages bei Arminia Bielefeld durch einen "Doppelpack" von Terodde (45.+1, 70.) mit 3:1 (1:0) seinen dritten Sieg nacheinander.

Die Rheinländer haben damit vorläufig sechs Punkte Vorsprung auf ihre Verfolger 1. FC Union Berlin und Hamburger SV. Bielefeld hingegen verpasste nach zuvor drei Spielen ohne Niederlage den zumindest vorübergehenden Sprung auf Rang zwei.

Terodde hatte vor 26.283 Zuschauern auf der ausverkauften "Alm" doppelten Grund zur Freude: Sein Treffer zur 1:0-Führung war das 100. Zweitliga-Tor des 30-Jährigen, für den inzwischen schon zwölf Saisontore zu Buche stehen. Bielefelds Keanu Staude (85.) sorgte mit seinem Anschlusstreffer für eine spannende Schlussphase, Jhon Cordoba (90.+5) machte mit dem dritten Kölner Tor alles klar.

Köln verdiente sich den vierten Sieg im vierten Auswärtsspiel aufgrund eines Chancenplus. Außerdem überzeugte die Mannschaft von Trainer Markus Anfang durch ihre Zweikampfstärke. Das Manko der Platzherren war der fehlende Drang zum gegnerischen Tor: Bielefeld konnte sich kaum eine nennenswerte Möglichkeit erspielen. Staudes Treffer genügte nicht zu einem Punktgewinn.

Beste Kölner waren Terodde und Dominick Drexler, der beide Terodde-Treffer vorbereitete. Im Team der Gastgeber überzeugten Torhüter Stefan Ortega sowie Stephan Salger.

Holstein Kiel - Darmstadt 98 4:2 (3:2)

Tore: 1:0 Girth (12.), 2:0 Mühling (23.), 2:1 Kempe (29., Elfmeter), 3:1 Serra (32.), 3:2 Kempe (39.), 4:2 Kinsombi (70.)

Gelb-Rote Karte: Dehm (Kiel, 51.)

Holstein Kiel hat seinen Negativlauf in der 2. Bundesliga beendet und den ersten Sieg nach drei Spielen ohne Erfolg gefeiert. Die Norddeutschen setzten sich in einem offenen Schlagabtausch mit 4:2 (3:2) gegen Darmstadt 98 durch und sprangen auf Platz sechs der Tabelle. Darmstadt kassierte trotz langer Überzahl die dritte Niederlage in Serie und muss sich in der Tabelle nach unten orientieren.

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Benjamin Girth (12.), Alexander Mühling (23.), Janni Serra (32.) und David Kinsombi (70.) trafen für Kiel, die Darmstädter Tore gingen auf das Konto von Tobias Kempe (29./Handelfmeter, 39.). Kiel beendete die Partie zu zehnt, nachdem Jannik Dehm in der 51. Minute die Gelb-Rote Karte gesehen hatte.

Vor 8527 Zuschauern hatten die Norddeutschen die Anfangsphase bestimmt und gleich die ersten beiden Torchancen genutzt. Darmstadt aber zeigte Moral und blieb dran. Kempke verwandelte einen von Dehm verursachten Handelfmeter zum Anschlusstreffer. Kiel konterte zwar umgehend durch Serra, der per Kopf erfolgreich war. Doch Kempe sorgte mit seinem zweiten Treffer für Spannung.

Im zweiten Durchgang blieb die Partie umkämpft, Torchancen gab es aber deutlich weniger. In Unterzahl zog sich Kiel zurück und lauerte auf Konter. Darmstadt fiel wenig ein, um die Defensive der Norddeutschen zu überwinden. Stattdessen sorgte Kinsombi für das 4:2.

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