Entscheider Caiuby! Augsburg ringt Mainz nach Verlängerung nieder
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Erst kurz vor Schluss rettet sich Augsburg in die Verlängerung. Dort ist der FCA dann das glücklichere Team, Mainz scheidet aus.

Dank Angreifer Caiuby hat der FC Augsburg das Achtelfinale im DFB-Pokal erreicht. Der Brasilianer traf in der 105. Minute per Kopf zum 3:2 (2:2, 1:2) gegen Mainz 05, nachdem die Mannschaft von Trainer Manuel Baum in einem munteren Spiel bereits kurz vor dem Aus gestanden hatte.

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Bis zur 87. Minute war Augsburg zurückgelegen, dann war es Michael Gregoritsch, der den Gastgebern als Retter in höchster Not zunächst den Ausgleich und damit die Verlängerung bescherte. Philipp Mwene (19.) und Robin Quaison (45.) erzielten die Treffer für die lange Zeit besseren Mainzer, die in der vergangenen Saison im Viertelfinale am späteren Pokalsieger Eintracht Frankfurt gescheitert waren. Augsburg, das ohne den geschonten Regisseur Daniel Baier offensiv unstrukturiert und uninspiriert wirkte, kam durch ein Eigentor des Mainzer Mannschaftskapitäns Stefan Bell (40.) zum zwischenzeitlichen 1:1.

Die Mainzer zeigten trotz sieben Umstellungen im Vergleich zur knappen Niederlage gegen den FC Bayern (1:2) in der Bundesliga bis weit in die zweite Halbzeit die bessere Spielanlage. Sie kamen dadurch von Beginn an zu guten und in der Tat herausgespielten Chancen. Dabei fehlten allerdings im Abschluss oft die Genauigkeit und die Entschlossenheit - ein Umstand, der sich spät rächen sollte. 

Bei den Treffern der Mainzer halfen die Augsburger ein wenig mit. Zunächst wehrte Torhüter Andreas Luthe einen Schuss von Alexandru Maxim auf seinen Verteidiger Philipp Max ab, der legte unfreiwillig für Mwene auf, der nur noch "abstauben" musste. Vor dem Tor von Quaison hatte Augsburgs Kapitän Jeffrey Gouweleeuw den Ball schlampig vor die Füße des Schweden abgewehrt.

Offensiv taten sich die Augsburger trotz Überlegenheit in der zweiten Halbzeit schwer, auch, weil sie bisweilen die letzte Entschlossenheit vermissen ließen. Erst nach der Pause wirkten die Gastgeber zielstrebiger. Dem guten Alexander Hack wäre allerdings beinahe ein dritter Treffer für die nun seit sieben Spielen sieglosen Mainzer gelungen (62.), doch auch sein Kopfball landete nicht im Tor.

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