Frauen-WM 2019: Youngster Giulia Gwinn rettet Deutschland Auftaktsieg gegen China
Die deutschen Frauen sind mit einem Sieg gegen China in die WM in Frankreich gestartet. Die 19-jährige Giulia Gwinn erzielte das goldene Tor.

Die deutschen Fußballerinnen haben die "Chinesische Mauer" nach hartem Kampf überwunden und sind mit einem Arbeitssieg in die WM gestartet. Dank eines Treffers von Youngster Giulia Gwinn (66.) gewann der zweimalige Weltmeister sein Auftaktspiel 1:0 (0:0) gegen China.

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Damit bleibt es dabei, dass die Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) zu Endrundenbeginn nicht zu schlagen ist. Sieben Siege und ein Remis stehen zu Buche. Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg feierte in ihrem ersten Pflichtspiel einen glücklichen Dreier.

Vor der Partie hatte das deutsche Team Unterstützung von zahlreichen Seiten erhalten. Die Männer-Mannschaft und die U21 wünschten den Frauen viel Glück. Ex-Trainer Horst Hrubesch ließ verlauten, dass er die Endrunde als "größter Fan der Mannschaft" verfolgen wird. Sogar Bundeskanzlerin Angela Merkel drückte die Daumen.

WM 2019: DFB-Frauen legen guten Start hin

Die 15.283 Zuschauer, darunter DFB-Interimspräsident Rainer Koch, sahen einen guten Start der Deutschen. Sara Däbritz (3.) hätte den Weltranglisten-Zweiten, bei dem sechs WM-Debütantinnen in der Startformation standen, schon in der 3. Minute aus der Distanz in Führung bringen können.

Was folgte, war ein Spiel auf ein Tor. Die Asiatinnen mit dem bezeichnenden Spitznamen "Stahlrosen" agierten extrem defensiv und rustikal in der Zweikampfführung. Dass der Abwehrriegel kaum zu knacken war, machte die Deutschen zusehends nervös. Nach einem haarsträubenden Fehlpass von Innenverteidigerin Sara Doorsoun vergab Yang Li die große Chance auf das erste Tor für China (14.).

Nach dieser Schrecksekunde fing sich die Elf von Voss-Tecklenburg kurz wieder. Zunächst traf Carolin Simon die Latte (17.), dann konnte Spielführerin Alexandra Popp per Kopf nicht vollstrecken (20.).

Danach ging es aus deutscher Sicht bergab. Die ideenlose DFB-Elf arbeitete sich ohne Erfolg an der Defensive des Gegners ab und wurde immer unsicherer. Die Chinesinnen spürten die Schwäche ihres Gegners und wurden selbstbewusster. Das Team aus dem Reich der Mitte hätte gegen Ende der ersten Hälfte sogar die Führung verdient gehabt: Yang traf den Pfosten (44.).

 

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