Dortmund rettet einen Punkt gegen Freiburg
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Erst in der Nachspielzeit gelingt dem BVB der Ausgleich. Freiburg schnuppert am ersten Auswärtssieg beim BVB seit 16 Jahren. Die Analyse.

Borussia Dortmund hat am 20. Spieltag der Bundesliga in der Nachspielzeit ein 2:2 (1:1) gegen den SC Freiburg gerettet. Zuvor hatte Nils Petersen ein sensationelles Tor zum vermeintlichen Freiburger Sieg erzielt.

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Nachdem Aubameyang zuletzt zweimal im Dortmunder Kader gefehlt hatte, begann er trotz anhaltender Wechselgerüchte gegen Freiburg. Götze, Schürrle und Weigl standen dagegen nicht in der Startelf.

Dortmund beherrschte die Anfangsphase gegen tief stehende Freiburger und ging verdientermaßen früh in Führung. Der Freiburger Ausgleich kam überraschend - und verunsicherte die Dortmunder sichtlich.

Abgesehen von einer Kopfballchance durch den ansonsten unauffälligen Aubameyang in der 32. Minute blieb Dortmund in der Folge trotz Feldüberlegenheit ideenlos und ungefährlich. Zur Pause gab es Pfiffe von den Rängen.

Dortmund-Trainer Stöger reagierte und brachte zur Halbzeit Götze für den gelbvorbelasteten Castro. Götze belebte das Dortmunder Spiel mit seinen Bewegungen zwischen den Freiburger Ketten zwar etwas, ernsthafte Chancen resultierten daraus jedoch keine.

Freiburg stand tief und verteidigte gut, sorgte aber kaum für offensive Entlastung. Ähnlich überraschend wie der Ausgleich fiel auch der Führungstreffer: Nach einem Ballverlust von Sahin im Mittelfeld zog Petersen aus knapp 40 Metern ab und versenkte den Ball perfekt unter der Latte. Ab diesem Zeitpunkt belagerte Dortmund den Freiburger Strafraum und wurde spät belohnt.

Die Daten zum Spiel

Tore: 1:0 Kagawa (9.), 1:1 Petersen (21.), 1:2 Petersen (68.), 2:2 Toljan (90.+2)

  • Freiburg blieb im achten Bundesligaspiel in Folge ungeschlagen.
  • Erstmals in dieser Saison traf Freiburg von außerhalb des Strafraums.
  • Mit seinem 29. Bundesligator für Freiburg zog Petersen mit Alexander Iashvili gleich, nur Papiss Demba Cisse (37) erzielte mehr Bundesligatore für Freiburg.

Der Star des Spiels: Nils Petersen

Mit seinem Doppelpack drehte Petersen das Spiel zwischenzeitlich zu Gunsten von Freiburg. Erst verwertete er eine Hereingabe per Direktabnahme, dann traf er sehenswert aus der Distanz.

Der Flop des Spiels: Pierre-Emerick Aubameyang

Aubameyang nahm kaum am Kombinationsspiel seiner Mannschaft teil und war nur knapp 20-mal am Ball. Abgesehen von seinem Kopfball in der 32. Minute blieb er völlig ungefährlich.

Der Schiedsrichter: Daniel Siebert

Mit der sehr fair geführten Partie hatte Siebert keine Probleme. In der ersten Halbzeit zeigte er Castro für ein taktisches Foul zurecht die Gelbe Karte.

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