2. Bundesliga: HSV mit Remis gegen Union Berlin, Köln rückt näher ran
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Am Montagabend vergab der HSV in letzter Minute einen Heimsieg gegen Union Berlin. Der Vorsprung auf Platz zwei beträgt nun nur noch einen Punkt.

In der 2. Bundesliga hat der Hamburger SV am Montag die Tabellenführung verteidigt, musste aber kurz vor Schluss den 2:2-Ausgleich gegen Union Berlin hinnehmen, das damit weiterhin ohne Niederlage ist.

St. Pauli verpasste es, zur Spitze aufzuschließen. Regensburg trotzte den Hamburgern kurz vor Schluss noch einen Punkt ab. Ingolstadt geriet derweil in Dresden früh in Rückstand und ist nach der Niederlage weiterhin Letzter. Paderborn hat Heidenheim deutlich besiegt und dockt am oberen Tabellendrittel an

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Bereits am Freitagabend hatte es zwei Partien gegeben. Die SpVgg Greuther Fürth kam gegen Aufsteiger Magdeburg zu einem Last-Minute-Erfolg und drehte die Partie erst kurz vor Schluss zu ihren Gunsten, gewann mit 3:2. Im Duell zwischen Bielefeld und Duisburg gab es dagegen einen Auswärtssieg, der MSV triumphierte mit 1:0.

HSV - Union Berlin 2:2 (0:1)

Tore: 0:1 Mees (12.), 1:1 Hunt (58.), 2:1 Holtby (65.), 2:2 Abdullahi (90.)

Tabellenführung behauptet, Sieg verschenkt: Der Hamburger SV ist von Union Berlins Serientätern unsanft auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt worden. Der Bundesliga-Absteiger kam gegen die weiterhin ungeschlagenen Hauptstädter im Topspiel trotz Führung nicht über ein 2:2 (0:1) hinaus und kassierte den ersten Dämpfer unter Trainer Hannes Wolf.

Den späten Berliner Ausgleich erzielte Suleiman Abdullahi (90.) wenige Sekunden vor dem Abpfiff. Zuvor hatten HSV-Kapitän Aaron Hunt (58.) und Lewis Holtby (65.) die Partie zugunsten der Hausherren gedreht. Joshua Mees (12.) hatte Union, das auch im 14. Saisonspiel seinen Nimbus wahrte, im ersten Abschnitt in Führung gebracht. 

Für die Hamburger, die kurzfristig auf ihren Top-Torjäger Pierre-Michel Lasogga (Wadenprobleme) verzichten mussten, endete am Montagabend eine stolze Serie: Nach zuletzt vier Pflichtspiel-Siegen unter Wolf gab es das erste Remis. Fünf Erfolge zum Einstand hat noch kein HSV-Trainer geschafft.

Wolf sprühte nach der zweiwöchigen Länderspielpause vor Anpfiff vor Tatendrang. "Wir haben uns in eine gute Position gebracht. Es wird Zeit, dass es wieder losgeht. Das fühlte sich ja fast wie eine Winterpause an", sagte der 37-Jährige vor der Partie.

Von diesem neuen Hamburger Selbstbewusstsein war vor 45.584 Zuschauern zunächst allerdings kaum etwas zu sehen. Zwar spielten die Hausherren in der Anfangsphase munter nach vorne, doch die Berliner waren in puncto Zweikampfführung, Passspiel und Effizienz im ersten Abschnitt deutlich überlegen.

Symptomatisch: Als Mees den ersten gefährlichen Gäste-Angriff mit einem trockenen Rechtsschuss aus elf Metern zum 0:1 abschloss, sah die HSV-Hintermannschaft nicht gut aus.

Und auch in der Folge ließ Union, das mit der stabilsten Defensive aller 36 deutschen Profiklubs (8 Gegentore) in die Hansestadt gereist war, vor dem eigenen Tor nichts anbrennen und hatte die Partie im Griff. Marcel Hartel (24.) hätte für das Team von Coach Urs Fischer sogar erhöhen können.

Auf der anderen Seite war ein Abschluss von Aaron Hunt kurz vor dem Pausenpfiff die einzige halbwegs gefährliche Hamburger Offensivaktion im ersten Abschnitt. Top-Torjäger Lasogga, der von den bisherigen sieben HSV-Saisontoren im heimischen Volkspark sechs selbst erzielte und eines vorbereitet hatte und wegen einer Wadenverletzung kurzfristig passen musste, wurde schmerzlich vermisst.

Und doch wurde der HSV in der zweiten Halbzeit deutlich besser, trat geordneter und vor allem zielstrebiger auf . Belohnung war der Ausgleich durch Hunt, der aus dem Gedränge aus fünf Metern traf. Nur sieben Minuten später staubte Holtby nach scharfer Hereingabe von Lasogga-Ersatz Bakery Jatta ab. Abdullahi belohnte dann kurz vor Schluss die Gäste.

Regensburg - St. Pauli 1:1 (0:1)

Tore: 0:1 Veerman (39.), 1:1 Himmelmann (87., Eigentor)

Der FC St. Pauli hat durch ein Eigentor seines Keepers Robin Himmelmann die Chance verpasst, bis auf einen Punkt an die Spitzenteams Köln und Hamburg heranzurücken. Die Kiez-Kicker mussten sich bei Jahn Regensburg mit einem 1:1 (1:0) begnügen und verpassten den Sprung auf Rang drei hinter den beiden ambitionierten Erstliga-Absteigern. Regensburg rettete durch den späten Ausgleich seine Serie von nun neun Spielen ohne Niederlage.

St. Pauli, das am Freitag den Vertrag mit Trainer Markus Kauczinski bis 2020 verlängert hatte, gelang mit der ersten guten Chance kurz vor der Pause durch Henk Veerman die schmeichelhafte Führung (40.). Kurz vor Schluss (87.) lenkte Himmelmann dann einen Schuss von Sebastian Stolze ins eigene Tor ab.

Bis zum 0:1 hatte Regensburg das Geschehen beherrscht, im Abschluss aber die nötige Präzision und Entschlossenheit vermissen lassen. Andreas Geipl (25.) und Jann George (32.), der am stark reagierenden Himmelmann scheiterte, hatten in der ersten Hälfte die besten Möglichkeiten.

St. Pauli, das in den letzten fünf Auswärtspartien immerhin zu 11 Punkten kam, konnte das Spiel nach dem Wechsel nur kurz etwas offener gestalten, stand ansonsten meist unter Druck. Marco Grüttner (57.) verfehlte jedoch in aussichtsreicher Position das Ziel.

Zudem traf Hamadi Al Ghaddioui (71.) völlig freistehend den Ball nicht richtig und vergab so die große Ausgleichschance. Auf der anderen Seite hätte Veerman (82.) bei einem der selten Konter alles klarmachen können.

Heidenheim - Paderborn 1:5 (1:2)

Tore: 0:1 Antwi-Adjej (30.), 0:2 Klement (36.), 1:2 Multhaup (44.), 1:3 Michel (71.), 1:4 Vasiliadis (79.), 1:5 Vasiliadis (90.+2)

Die Erfolgsserie des 1. FC Heidenheim ist gerissen. Nach vier Heimsiegen in der 2. Bundesliga in Folge verlor das Team von Trainer Frank Schmidt am Sonntag gegen den SC Paderborn 1:5 (1:2). Heidenheim kassierte damit die erste Pleite nach zuvor sieben Pflichtspielen ohne Niederlage.

Sebastian Vasiliadis (79./90.+2), Christopher Antwi-Adjei (30.), Philipp Klement (36.) per Freistoß und Sven Michel (71.) trafen für die Gäste, die in der Tabelle an Heidenheim vorbeizogen. Maurice Multhaup (44.) erzielte den zwischenzeitlichen Anschlusstreffer.

Beide Mannschaften spielten zu Beginn vor 10.000 Zuschauern offensiv, die Paderborner konnten sich früh Vorteile erarbeiten. Michel hatte die beste Chance der Anfangsphase, als er in der 16. Minute mit seinem Schuss aus gut 17 Metern die Latte traf. Die Gastgeber hatten hingegen zunächst ein wenig Mühe mit dem Spielaufbau.

Paderborn störte früh und war selbst darum bemüht, die Partie zu gestalten. Antwi-Adjeis Distanzschuss zur Führung wurde auch dadurch begünstigt, dass die Heidenheimer einen vorausgegangenen Eckball nicht geklärt bekamen. Bei Klements Tor sah FCH-Torwart Kevin Müller nicht gut aus, Multhaup sorgte vor dem Halbzeitpfiff für Spannung. Nach der Pause wurde Heidenheim zwar stärker, doch dann stellte Michel den alten Abstand wieder her.

Dresden - Ingolstadt 2:0 (2:0)

Tore:  1:0 Ebert (7., Elfmeter), 2:0 Kone (16.)

Rote Karte: Neumann (5., Ingolstadt)

Zweitligist Dynamo Dresden hat Wiedergutmachung für das 1:8-Debakel beim 1. FC Köln betrieben. Gegen Schlusslicht FC Ingolstadt kamen die Sachsen am 14. Spieltag nach langer Überzahl zu einem ungefährdeten 2:0 (2:0). Während Dynamo in der Tabelle den Blick nach oben richten darf, verschärfte sich die Lage beim FCI nach der achten Saisonniederlage weiter.

Patrick Ebert (7., Foulelfmeter) und Moussa Kone (16.) legten früh für Dresden vor. Vor dem Strafstoß war Kone von Phil Neumann zu Fall gebracht worden, der für die Notbremse die Rote Karte sah (5.).

Dresden ruhte sich nach der schnellen Führung nicht aus und drängte auf den zweiten Treffer. Dieser gelang Kone nach einer guten Vorarbeit von Ebert. In der Folge kontrollierte Dresden das Spiel. Ingolstadt kam in Unterzahl kaum zu Vorstößen und hatte sogar Glück, zur Pause nicht höher zurückzuliegen.

Nach dem Seitenwechsel änderte sich wenig. Dresden dominierte das einseitige Spiel und hatte selten Mühe mit den harmlosen Gästen. Erst in der Schlussphase kam der FCI wie beim Pfostenschuss von Osayamen Osawe (77.) zu Chancen.

Kiel - Sandhausen 2:1 (2:0)

Tore:  1:0 Schindler (9.), 2:0 Lee (33.), 2:1 Schleusener (83.)

Holstein Kiel kommt der Spitzengruppe der 2. Bundesliga immer näher. Das Team von Trainer Tim Walter gewann gegen den abstiegsbedrohten SV Sandhausen 2:1 (2:0) und verkürzte mit nun 21 Punkten den Rückstand auf den Relegationsplatz zumindest vorübergehend auf zwei Zähler.

Kingsley Schindler (9.) und Jae-Sung Lee (33.) erzielten die Treffer für die Gastgeber, die nun fünf Spiele in Serie ohne Niederlage sind. Für die Gäste war Fabian Schleusener (83.) erfolgreich. Die Sandhäuser liegen mit zehn Punkten weiter im Tabellenkeller und können sogar noch auf einen direkten Abstiegsplatz abrutschen.

Die erste Chance vor 8800 Zuschauern hatten die Gäste, doch Andrew Wooten vergab nach zwei Minuten die Möglichkeit zur Führung. Besser machten es die Kieler. Nach einem Freistoß von Alexander Mühling hatte Schindler (9.) aus kurzer Distanz per Kopf keine Mühe.

Die Gäste hielten das Spiel aber dennoch offen, nutzten ihre Chancen allerdings nicht. Ganz im Gegensatz zu den Kielern: Schindler auf Lee - und der Südkoreaner spitzelte den Ball ins Tor.

Nach der Pause hatte David Kinsombi direkt die das 3:0 auf dem Kopf, allerdings vergab er freistehend aus wenigen Metern.

Bochum - Aue 2:1 (0:1)

Tore:  0:1 Testroet (2.), 1:1 Weilandt (73.), 2:1 Weilandt (90.+3)

Zweitligist VfL Bochum hat an den Anschluss an die Spitzenklubs dank eines Doppelpacks von Tom Weilandt (73./90.+3) hergestellt. Die Westfalen gewannen nach einem 0:1-Rückstand noch 2:1 (0:1) gegen Erzgebirge Aue. Mit 23 Punkte ist Bochum jetzt Vierter, Aue mit 14 Zählern Dreizehnter. 

Der VfL ist damit seit sechs Spielen ungeschlagen. Für Aue war Pascal Testroet (2.) erfolgreich, der Bochumer Lukas Hinterseer traf bei einem Foulelfmeter nur den Pfosten (61.). Dann traf Weilandt doppelt.

Vor 17.012 Zuschauern hätte der VfL bereits nach wenigen Sekunden in Führung gehen können, allerdings konnte Aue-Torhüter Martin Männel einen Schuss von Tom Weilandt abwehren. Fast im Gegenzug mussten die Bochumer dann das 0:1 hinnehmen. Einen Konter schloss Testroet sicher ab. 

Nach dem munteren Beginn verflachte die Partie zusehends. Die Gäste standen sicher in der Defensive, die Bochumer fanden nur selten Mittel, um gefährlich zu werden.

Nach der Pause agierten die Bochumer weiter offensiv, mehr als ein zurecht annulliertes Abseitstor durch Lukas Hinterseer sprang aber nicht heraus. Nach einem Foul an Weilandt konnte Hinterseer den fälligen Strafstoß nicht verwerten. Weilandt nutzte dann eine Konfusion in der Abwehr der Auer zum Ausgleich. In der Nachspielzeit wurde die VfL-Offensive belohnt.

Darmstadt - Köln 0:3 (0:0)

Tore:  0:1 Terodde (55.), 0:2 Czichos (66.), 0:3 Cordoba (70.)

Erstliga-Absteiger 1. FC Köln hat auch ohne den noch nicht spielberechtigten Torjäger Anthony Modeste zumindest vorübergehend den Sprung an die Tabellenspitze der 2. Bundesliga perfekt gemacht. Beim SV Darmstadt 98 gelang den Geißböcken ein 3:0 (0:0)-Erfolg. Simon Terodde (55.) traf mit seinem 17. Saisontor zum 1:0 für die Kölner. Abwehrspieler Rafael Czichos (66.) und Angreifer Jhon Cordoba (70.) machten alles klar. Die ersten beiden Treffer bereitete der Österreicher Louis Schaub vor.

Der FC zog durch den Dreier mit 27 Punkten am bisherigen Spitzenreiter Hamburger SV aufgrund der besseren Tordifferenz vorbei. Der HSV trifft am Montag (20.30 Uhr/Sky) im Spitzenspiel auf Verfolger Union Berlin. 

Vor Wochenfrist hatte der FC die Rückkehr von Angreifer Modeste bekannt gegeben, allerdings gibt es noch Streit mit dem Ex-Arbeitgeber des Franzosen, Tianjin Quanjian. Modeste hat aber schon bis 2023 bei den Geißböcken unterschrieben. Im Sommer 2017 war Modeste für rund 30 Millionen Euro Ablöse in die chinesische Super League gewechselt.

In Darmstadt wurden die Rheinländer vom Zweitliga-Alltag wieder eingeholt. Vom Kölner Offensiv-Fußball beim 8:1-Kantersieg gegen Dynamo Dresden war bei den Lilien zunächst nicht viel zu sehen. Die Rheinländer taten sich schwer, die Gastgeber hielten am mit 17.400 Zuschauern ausverkauften Böllenfalltor mit Kampfstärke und Laufbereitschaft dagegen. Darmstadts Erfolgsserie von sieben Punkten aus drei Spielen war vor der Länderspielpause durch das 0:1 in Bochum zu Ende gegangen.

FC-Trainer Markus Anfang musste in seiner Startformation kurzfristig eine Änderung vornehmen. Nationalspieler Jonas Hector verletzte sich beim Warmmachen und musste durch Jannes Horn ersetzt werden. Als Kapitän der Gäste fungierte Marco Höger.

Vor dem Acht-Tore-Spiel gegen Dresden hatte es für Köln vier Partien ohne Sieg gegeben. Auch in Darmstadt konnte der Aufstiegsaspirant über weite Strecken nicht voll überzeugen. Für die beste Chance in der ersten Hälfte sorgte Jhon Cordoba mit einem Kopfball ans Außennetz nach Flanke von Marcel Risse (28.).

Mit Beginn der zweiten Halbzeit wurde im Kölner Fanblock reichlich Pyrotechnik abgefackelt. Dem ersten Bundesliga-Meister droht damit eine weitere Bestrafung durch das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB).

Bielefeld - Duisburg 0:1 (0:0)

Tore: 0:1 Engin (82.)

Der MSV Duisburg hat seinen Aufwärtstrend in der 2. Bundesliga fortgesetzt und Arminia Bielefeld noch tiefer in die Krise geschossen. Zum Auftakt des 14. Spieltags gewann das Team von Trainer Torsten Lieberknecht das Kellerduell auf der Alm 1:0 (0:0) und kletterte als Tabellen-15. zumindest für eine Nacht erstmals seit dem ersten Spieltag aus der Abstiegszone. 

Bielefeld befindet sich nach dem achten Spiel ohne Sieg nacheinander im freien Fall und liegt nach einem guten Saisonstart nur noch dank des besseren Torverhältnisses direkt vor dem MSV.

Vor 14.766 Zuschauern reichte Duisburg eine starke Aktion von Fabian Schnellhardt und Ahmet Engin zum Sieg. In der 82. Minute schaltete Schnellhardt nach Ballverlust der Bielefelder schnell um und bediente Engin rechts im Strafraum, der 22-Jährige schob ein.

Bis dahin hatte Duisburg gegen sehr defensiv auftretende Gastgeber zwar mehr vom Spiel, die beste Chance aber hatte Bielefeld: Kevin Staude profitierte von einem Fehlpass von Kevin Wolze 20 Meter vor dem eigenen Tor, traf aber nur den Pfosten (11.). Auf der Gegenseite fischte Keeper Stefan Ortega einen platzierten Kopfball von Duisburgs Bestem, Moritz Stoppelkamp, aus dem rechten Torwinkel (13.) und war auch bei einem Distanzschuss von Borys Tashchy zur Stelle (78.).

Fürth - Magdeburg 3:2 (1:1)

Tore:  1:0 Keita-Ruel (30.), 1:1 Beck (40.), 1:2 Lohkemper (49.), 2:2 Parker (88.), 3:2 Magyar (90.+3)

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Neuer Trainer, alte Sorgen: Der 1. FC Magdeburg hat auch beim Debüt von Michael Oenning den Befreiungsschlag in der 2. Bundesliga verpasst. Nach dem überaus unglücklichen 2:3 (1:1) bei der SpVgg Greuther Fürth, der fünften Niederlage nacheinander, droht dem Aufsteiger am 14. Spieltag sogar der Sturz auf den letzten Platz.

Fürth schaffte dagegen vor 9390 Zuschauern durch Daniel Keita-Ruel (30.) sowie die späten Treffer von Shawn Parker (88.) und Richard Magyar (90.+3) zunächst den Anschluss an die Spitzengruppe. Mit 23 Punkten liegen die Franken auf Platz vier. Für Magdeburg (9 Punkte), das am Sonntag von Schlusslicht FC Ingolstadt überholt werden kann, drehten Christian Beck (40.) und Felix Lohkemper (49.) vorübergehend die Partie.

Oenning hatte den Trainerposten in Magdeburg Mitte November von Jens Härtel übernommen. Der 53-Jährige hatte zuletzt den ungarischen Erstliga-Absteiger Vasas Budapest betreut. In der Bundesliga trainierte Oenning von 2008 bis 2011 den 1. FC Nürnberg und den Hamburger SV.

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