St.-Pauli-Kicker zum Afrika Cup: "Im ersten Moment Schocknachricht"

St. Paulis Bouhaddouz wurde nachnominiert und wird mit Marokko am Afrika-Cup teilnehmen. Nun spricht er erstmals über seine Entscheidung und wie diese aufgenommen wurde.

Viele Afrikaner wie Kalou, Bentaleb und Aubameyang werden aufgrund des Afrika-Cups einige Zeit in der Bundesliga fehlen. Nun trifft es auch die 2. Liga und den FC St. Pauli: Aziz Bouhaddouz wird für Marokko antreten. Nun spricht er erstmals über die schwierige Entscheidung und wie der Verein reagierte. 

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"Im ersten Moment hatte ich gemischte Gefühle, weil ich überhaupt nicht damit gerechnet habe und meine Gedanken nur bei St. Pauli und der Vorbereitung lagen. Auch für Ewald Lienen und Andreas Rettig war es im ersten Moment eine Schocknachricht", erklärt der 29-Jährige in der Bild.

"Einige denken vielleicht, dass es für mich einfach ist, meinen Verein in so einer Situation im Stich zu lassen. Das ist ganz und gar nicht einfach, aber ich bin 29 Jahre, habe vor drei Jahren noch in der vierten Liga gespielt. Und in der Nationalmannschaft zu spielen, ist der Traum eines jeden Fußballers - den musste ich einfach wahr werden lassen", sagte Bouhaddouz.

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Die Kiezkicker belegen derzeit den letzten Platz in der 2. Liga und müssen eine gute Rückrunde hinlegen. Dafür bräuchte Ewald Lienen jeden Mann, denn der Traditionsverein wird von Verletzungen geplagt.