Leverkusen-Manager: "Packing? Wichtig für Transfers"

Die Packing-Analyse wurde während der EM von vielen belächelt. Doch Leverkusens Manager erzählt, welche Transfers wegen des Modells getätigt wurden.

Im Zuge der Europameisterschaft erhielt eine Analyse-Methode echten Auftrieb. Packing ist auch in der Bundesliga angekommen, Bayer Leverkusen mit Jonas Boldt setzt auf das Modell, um Transfers zu eruieren. 

Packing wurde im Laufe der EM 2016 zum nationalen Diskussionsthema. Im kicker erklärt Jonas Boldt, Manager von Bayer Leverkusen, warum sein Klub auf das Tool setzt. "Zum einen, weil ich den Ansatz sehr gut finde und immer ein Freund neuer Dinge bin, wie man mit Werten und Statistiken vielleicht anders umgehen kann als bisher", so der 34-Jährige.


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Ihm geht es vor allem darum, aus Zahlen Fakten zu machen: "Es gibt viele Dienstleister, aber das Problem ist bei manchen, dass sie vergessen, wie ihre Werte, die sie anbieten, auf den Fußball zu übertragen sind."

Baumgartlinger und Kampl gescoutet

Dementsprechend sei Packing bei Transfers definitiv eine Verstärkung: "Auf Julian Baumgartlinger wies uns Stefan Reinartz wegen dessen Packingwerten hin, nicht wissend, dass intern die Entscheidung schon längst getroffen war, den Spieler zu verpflichten."

Nicht nur im Fall Baumgartlinger habe Leverkusen Hilfe erhalten. Obwohl Kevin Kampl durch Trainer Roger Schmidt bereits bestens analysiert war, griff der Klub doch noch auf die Packing-Hilfe zurück: "Auch bei ihm haben dann die Werte unsere Eindrücke bestätigt."