Alvaro Morata hat keine Lust auf Real Madrid

Der spanische Rekordmeister aus Madrid hat eine Rückkaufoption, die Ablösesumme ist dabei festgelegt. Morata möchte aber unbedingt in Turin bleiben.
Nachdem Florentino Perez einen Wechsel von Alvaro Morata zurück in die spanische Hauptstadt für die nächste Saison quasi vorweggenommen hatte, äußerte sich der Spieler nun selbst über seine Zukunft bei Juventus Turin und widerspricht dem Real-Präsidenten deutlich.

Der Juve-Stürmer denkt gar nicht daran, zu seinem Ausbildungsverein zurückzugehen. "Kein Chance, Juventus ist mein Team und ich fühle mich hier wohl", stellte der Spanier gegenüber Sport Mediaset klar.

"Ich hatte überhaupt kein Selbstvertrauen mehr"

Mit seiner Aussage reagierte der spanische Nationalstürmer unmittelbar auf die markigen Worte von Real Präsident Florentino Perez. "Wir können ihn herbringen, sie formen ihn für uns und am Ende der Saison zahlen wir 10 Millionen mehr, als sie uns gezahlt haben und bekommen ihn zurück", so der Real-Boss gegenüber der Marca. Angeblich winken die Spanier mit einem Jahresgehalt von 3,5 Millionen plus fünf Jahre Kontrakt im weißen Klub-Dress.

Morata wechselte im Sommer 2014 für 20 Millionen nach Italien und unterschrieb einen Vertrag bis Sommer 2019. Die Königlichen sicherten sich aber eine Rückkaufoption im Wert von 30 Millionen Euro, diese kann bis Sommer 2017 gezogen werden.

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Bereits vor der Saison gab es Spekulationen, wonach Coach Rafa Benitez den 22-Jährigen unbedingt wieder in die spanische Hauptstadt zurückholen will. Allerdings hat Morata schon im Frühjahr seine Liebe zur Alten Dame bekundet. "Ich möchte Juventus nicht verlassen. Der Klub hat mich ins Leben zurückgebracht, letztes Jahr hatte ich überhaupt kein Selbstvertrauen mehr", teilte Morata der italienischen Presse mit und ergänzte: "Hier in Turin sind wir kein Team, wir sind eine große Familie."

Eine Liebe, die sich in Tore messen lässt. Der Rechtsfuß markierte wettbewerbsübergreifend 15 Tore in 46 Spielen. Bei den Königlichen deutete er seine Qualitäten bereits an, bekam aber gegenüber Cristiano Ronaldo und Karim Benzema nur wenig Spielzeit.