Barcelona: Kandidaten einigen sich auf Turan-Verbleib

Am kommenden Samstag steht Barcas mit Spannung erwartete Präsidentschaftswahl an. Schon jetzt steht fest: Turan muss auf keinen Fall zu seinem Ex-Verein zurückkehren.

Die vier Präsidentschaftskandidaten des FC Barcelona haben sich auf einen Verbleib von Neuverpflichtung Arda Turan geeinigt - unabhängig davon, wer die Wahl am 18. Juli gewinnt.

Turan wurde in der vergangenen Woche für 34 Millionen Euro (plus Boni) von Atletico Madrid verpflichtet. Eine Klausel in seinem Vertrag hätte es dem Gewinner bei der Präsidentschaftswahl jedoch ermöglicht, den Kontrakt aufzulösen und den Transfer somit nichtig zu machen. Der Türke hätte in dem Fall wieder zu seinem Ex-Klub zurückkehren müssen.

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Nun beschlossen die vier Kandidaten - Josep Bartomeu, Joan Laporta, Toni Freixa und Agusti Benedito - nach einem TV-Duell auf dem Sender TV3 jedoch, dass der 28-Jährige unabhängig vom Wahlausgang bei Barca verbleiben solle. Zuvor hatten Freixa und Benedito noch angekündigt, im Falle ihres Sieges den Transfer rückgängig machen zu wollen.

Streit um Pogba

Nicht einigen konnte man sich jedoch hinsichtlich einer möglichen Verpflichtung von Juventus-Star Paul Pogba. Laporta untermauerte erneut: "Wer immer Pogba verpflichten will, muss wissen, dass ich seinen Berater Mino Raiola kenne und mit ihm bei den Transfers von Maxwell and Zlatan Ibrahimovic zusammengearbeitet habe."

Bartomeu erwiderte: "Ich kann mich daran erinnern, dass der Ibrahimovic-Transfer für den Klub einen Verlust von 54 Millionen Euro nach sich zog. Außerdem habe ich mit dem Präsidenten von Juve gesprochen, der mir sagte, dass Pogba unverkäuflich sei."