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Der Hamburger SV möchte Ivan Rakitic holen- die Kandidatenliste ist lang

Hamburg. Die Planungen für die nächste Bundesliga-Saison laufen auf Hochtouren. Der Hamburger SV wird seine Kandidatenliste ihrem Investor Klaus-Michael Kühne vorstellen, der das nötige Kleingeld für Transfers vorstrecken soll. Neben Rafael van der Vaart und Rasmus Elm soll auch der Ex-Schalker Ivan Rakitic auf der Liste stehen.

Investor greift in die Tasche

Der Edelfan möchte, wie schon 2010, den Norddeutschen mit einer Finanzspritze unter die Arme greifen, damit der HSV seine Kaderplanung fortsetzen und ein wenig investieren kann. In näherer Zukunft soll auch bereits das Treffen mit Sportdirektor Frank Arnesen und dem „glühenden Fan“, wie Kühne sich selbst bezeichnet, stattfinden. Hierzu hat der Däne eine Kandidaten- und Prioritätsliste zusammengestellt, welche der Zustimmung des 75-Jährigen bedarf.

Bundesliga-Akteure

Auf der Liste von Arnesen sollen sechs ehemalige Bundesliga-Spieler und eine EM-Entdeckung stehen. Unter den ehemaligen Erstligaspielern sind der frühere Münchner Hamit Altintop, Ex-Dortmunder Nuri Sahin (beide Real Madrid), der ehemalige Bremer Diego (Atletico Madrid), der frühere Wolfsburger Zvjezdan Misimovic (Dinamo Moskau) sowie der Ex-Schalker Ivan Rakitic (FC Sevilla) als potentielle Zugänge im Gespräch. Jedoch dürften Sahin oder Diego das Budget des Investors deutlich sprengen.

Jung gegen alt

Als weiterer ehemaliger Bundesligaprofi soll auch der ehemalige Hamburger van der Vaart auf der Liste stehen, der der Wunschspieler des Investors sein soll. In diesem Falle würde er sich gerne an einer Rückhol-Aktion mit finanzieller Unterstützung beteiligen.

Der Hamburger Sportdirektor sagt über den 29-Jährigen Mittelfeldspieler in der Welt Online: „Er hat zwar noch immer den genialen Touch, es fehlt ihm jedoch an Dynamik.“ Der Däne möchte lieber in einen jungen Spieler investieren, der „hungriger und explosiven Spielgestalter“ ist und sich zudem noch weiterentwickeln kann.

Als Objekt der Begierde gilt der Schwede Rasmus Elm von AZ Alkmaar. Der 24-Jährige erzielte in der abgelaufenen Saison in 32 Einsätzen zehn Tore und bereitete weitere neun vor. Dessen Berater Patrick Mörk signalisierte erste Gespräche mit den Hanseaten. „Der HSV hat Rasmus intensiv beobachtet und hat großes Interesse an einer Zusammenarbeit“, sagte er gegenüber Welt Online.

Entscheidung zeitnah

Der Investor hatte den Norddeutschen bereits 2010 eine Finanzspritze gegeben und erhielt im Gegenzug jeweils ein Drittel der Transferrechte an den Profis Heiko Westermann, Paolo Guerrero, Dennis Aogo, Marcell Jansen, Dennis Diekmeier und Amateurkicker Lennard Sowah. Doch ein typischer „Ja-Sager“ ist Kühne nicht. Dies wurde bei Gojko Kacar deutlich, als er seine Hilfe verweigerte, da er mit diesem Transfer nicht einverstanden war. Da sich der Ex-Herthaner tendenziell eher als Flop herausstellte, bewies der Investor nicht nur finanzielles Gespür, sondern auch sportliches.

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