FC St. Pauli: Carlos Zambrano will nicht in die 2. Bundesliga

Dem Peruaner liegen Anfragen vor, einen möglichen Gang ins Unterhaus will Zambrano mit Pauli nur ungern antreten.
Hamburg. Wegen einer Oberschenkelverletzung ist Carlos Zambrano aktuell zum Zuschauen verdammt. Der Abwehrspieler des FC St. Pauli hat die Reha in seiner Heimat Peru hinter sich gebracht, doch ob er nochmals für Pauli aufläuft, steht in den Sternen. Zambrano steht bis 2014 beim FC Schalke 04 unter Vertrag, seine Ausleihe zum Kiezklub dauert eigentlich bis 2012 an. Doch mit einem eventuellen Gang in die 2. Bundesliga tut sich der 21-jährige schwer.

Gespräche nach Saisonende

„Der Vertrag kann sehr flexibel ausgelegt werden. Wenn ich auch in der 2. Liga bleiben muss, dann werde ich das respektieren. Nach der Saison wird mein Berater mit Sportchef Schulte reden, dann basteln wir an der Zukunft. Es gibt keinen peruanischen Nationalspieler, der in der 2. Liga spielt“, erklärte Zambrano in der Bild.

„Ich habe Optionen“

Der 15-fache Nationalspieler, der seit fünf Jahren in Deutschland spielt, kam zu Saisonbeginn für 150.000 Euro Leihgebühr aus Gelsenkirchen. Er absolvierte bislang 21 Pflichtspiele für die Hamburger. Möglichkeiten zum Wechsel gäbe es für ihn, doch Zambrano hat die Hoffnung auf den Klassenerhalt noch nicht aufgegeben: „Es gibt Anfragen für mich, ich habe Optionen. Aber noch gehe ich davon aus, dass wir in der Bundesliga bleiben.“