Expertenmeinung: Molinaro ein grottenschlechter Verteidiger

Der Wechsel des 26-jährigen Cristian Molinaro von Juventus Turin zum VfB Stuttgart ist perfekt. Der Linksverteidiger wird zunächst bis Saisonende ausgeliehen. Unser italienischer Goal.com Kollege Carlo Carganese lässt allerdings kein gutes Haar am neuen VfB-Spieler.
Von CARLO CARGANESE (Übersetzt von Torsten Pauly)

Turin. Liebe VfB Stuttgart-Fans, es tut mir Leid; Euch die Wahrheit sagen zu müssen – ein großer Spieler ist Cristian Molinaro garantiert nicht. Er ist wie auch Sportdirektor Alessio Secco ein Symbol, ein Synonym für das, was seit dem Calciopoli (italienischer Fußballskandal) in den vergangenen Jahren bei Juventus Turin schief lief.

Molinaro kann nur rennen

Molinaro ist zwar ausgestattet mit einer tollen Physis und ist außerdem pfeilschnell, aber er ist schlichtweg ein grottenschlechter Verteidiger. Um es auf den Punkt zu bringen: Alles was er kann, ist schnell zu rennen. Es ist so, als ob man Usain Bolt aufs Fußballfeld los lässt. Technisch und taktisch ist Molinaro eine Katastrophe. 90 Prozent seiner Flanken verfehlen ihr Ziel, 90 Prozent seiner Pässe kommen nicht an. Er kann weder dribbeln noch schießen.

Abseits? Noch nie gehört!

Defensiv ist er eine Katastrophe, ich glaube, dass er noch nicht einmal die Abseitsregeln beherrscht. Immer und immer wieder hat er in den vergangenen beiden Jahren die Abseitsfalle bei Juventus aufgehoben und Tore des Gegners ermöglicht.

Belustigung fürs Publikum

Vor einigen Wochen hat er mit dem Versuch eines Fallrückziehers das Publikum begeistert. Das klatschte hämisch Beifall, als das scheiterte und er gegen sein eigenes Schienbein trat. Viel Spaß mit diesem Fußballgenie!