WM-Porträts: Sebastián Fernández, der Schattenmann

Position: Angreifer
Verein: Banfield
Geboren am: 23. Mai 1985
(seh) Montevideo. Sebastián Fernández hat seine Karriere in der Amateurliga begonnen, die sogenannte „Liga Universitaria del Uruguay“ – dort spielte er für Carrasco Lawn Tennis. Mit 19 Jahren wurde sein Talent erkannt und er wechselte zu einem größeren Klub, zu den Miramar Misiones. 2007 folgte der Transfer zu Defensor Sporting, ehe der Schritt zum argentinischen Klub Banfield kam.

Bei den Argentiniern wurde er schnell zu einem wichtigen Spieler. 2009 wurde er zu einer Schlüsselfigur, die maßgeblich daran beteiligt war, dass sich Banfield zum ersten Mal die argentinische Meisterschaft sichern konnte.

Im Schatten der Anderen

Sebastián Fernández ist ein kleiner Angreifer, der gerade einmal 1,66 Meter groß ist. Er ist sehr talentiert und besticht vor allem durch seine Schnelligkeit. In der Offensive spielt er gerne auf der Außenposition, wo er seine Schnelligkeit ideal ausspielen kann. 2006 feierte er sein Debüt in der Nationalmannschaft, doch gegen Rumänien kam er nur zu einem Fünf-Minuten-Einsatz. Bis 2008 kam es zu keiner weiteren Berufung, erst in einigen Freundschaftsspielen zählte Nationaltrainer Oscar Tabarez wieder auf seine Dienste. In der WM-Qualifikation kam er lediglich zu einer Einsatzzeit von zehn Minuten – er stand stets im Schatten von Forlán, Suárez, Abreu und Cavani.

WUSSTET IHR, DASS...


... sein Spitzname in Argentinien „Papelito“ ist? Zu deutsch wäre die Übersetzung „Zettelchen“ und das aufgrund seines dünnen Körpers.

Eure Meinung: Was haltet ihr von Sebastián Fernández?