Joel Epallé bringt Winnie Schäfer Ärger

Der ehemalige Bundesliga-Stürmer wollte mit seinem Klub nicht in die zweite Liga gehen und hat deshalb eine neue Herausforderung gesucht. Die fand er in Aserbaidschan – doch sein erster Pflichtspieleinsatz hat ihm und seinem deutschen Trainer viel Ärger eingebracht

(dab) Berlin. Joel Epallé ist in der Sommerpause vom VfL Bochum zu FK Baku nach Aserbaidschan gewechselt. Dort trainiert der Kameruner unter Übungsleiter Winnie Schäfer und er hat auch dort schon seinen ersten Pflichtspiel-Einsatz hinter sich: In der zweiten Qualifikationsrunde zur Europa League spielte Epallé gegen Buducnost Podgorica – aber er durfte noch gar nicht.

Punktabzug, Sperre und Geldstrafe

Da der Kameruner noch nicht spielberechtigt war, wandelte die UEFA heute Bakus 2:1-Sieg aus dem Hinspiel in eine 0:3-Niederlage um. Damit ist die Mannschaft von Trainer Schäfer vor dem heutigen Rückspiel schon so gut wie ausgeschieden. Epallé wurde für zwei Duelle gesperrt und außerdem gab es auch noch eine Geldstrafe in Höhe von 3000 Euro, weil sich die Zuschauer in Aserbaidschan daneben benommen hatten.

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