Bayerns Matthias Sammer: "Müssen eine Schippe drauflegen"

Es war nicht alles schlecht, aber auch nichts richtig überzeugend: Das Urteil der Münchner Verantwortlichen zum torlosen Remis gegen Donezk fiel gemischt aus.

Durch das 0:0 gegen Schachtjor Donezk im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League hat der FC Bayern München gute Aussichten, die nächste Runde zu erreichen. Noch bessere Aussichten hätte der deutsche Rekordmeister natürlich gehabt, wenn ihm in der Ukraine ein Tor gelungen wäre. Doch trotz der Überlegenheit gelang den Bayern in der Offensive wenig. Chancen waren rar, Tore fielen keine. "Wir haben das Spiel zwar kontrolliert, haben aber wenige Tormöglichkeiten herausgespielt", befand auch Trainer Pep Guardiola hinterher bei sky.

Das Ergebnis hat noch nicht für eine Vorentscheidung gesorgt, sondern beide Mannschaften können sich vor dem Rückspiel in München noch etwas ausrechnen. Die Bayern haben vor eigenem Publikum jedoch die besseren Karten. "Wir müssen jetzt das Rückspiel gewinnen und werden das auch schaffen mit unseren Leuten", gab sich Guardiola optimistisch.

Tipico

"Luft nach oben"

Deutlich fordernder ging FCB-Sportvorstand Matthias Sammer nach dem Schlusspfiff verbal zu Werke. "Wir haben das ganz gut gemacht. Nichtsdestotrotz sieht man, dass wir zu unserer Bestform noch ein bisschen Luft nach oben haben", stellte er fest, um dann zu fordern: "Wir müssen eine Schippe drauflegen, ohne dabei jetzt die Nerven zu verlieren", so Sammer.

Die Vorstellung in Lwiw reichte ihm noch nicht. "Das war heute nicht so schlecht, aber das war noch nicht Bayern München. Und dort müssen wir wieder hin", erklärte er dem Sender und forderte das Team auf, in der bis zum Rückspiel verbleibenden Zeit weiter an sich zu arbeiten.

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