Ein Euro pro Champions-League-Ticket für Flüchtlinge?

Der FC Porto regt an, dass die Heimmannschaften der Champions League einen Teil ihrer Einnahmen für Flüchtlinge in Europa spenden.
Der ehemalige Champions-League-Sieger FC Porto hat an die 31 anderen Starter in der Königsklasse appelliert, an den ersten beiden Spieltagen pro verkaufter Eintrittskarte jeweils einen Euro für Flüchtlinge zu spenden. Präsident Jorge Nuno Pinto da Costa adressierte einen offenen Brief an Michel Platini, den Präsidenten der Europäischen Fußball-Union (UEFA). 

"Es ist unmöglich, die Augen vor dem Drama um die Migranten und Flüchtlinge, die europäischen Boden betreten, zu verschließen", schrieb Costa. Porto will beim Heimspiel gegen den FC Chelsea am 29. September mit gutem Beispiel vorangehen.

Real Madrid kündigt MillionenSpende für Flüchtlinge an

In der Gruppenphase der Champions League sind auch die vier Bundesligisten Bayern München, VfL Wolfsburg, Borussia Mönchengladbach und Bayer Leverkusen vertreten. Zurzeit kommen Zehntausende Flüchtlinge aus den Krisenländern nach Europa.

Zuvor hatten bereits unter anderem das Internationale Olympische Komitee, der deutsche Rekordmeister Bayern München und Spaniens Nobelklub Real Madrid großzügige Spenden für die Flüchtlinge angekündigt.