Christian Chivu: Vier Spiele Sperre trotz Entschuldigung

Sein Aussetzer gegen Bari war Christian Chivu sichtlich unangenehm. Der Verteidiger von Inter Mailand entschuldigte sich öffentlich bei Marco Rossi, den er im Spiel geschlagen hatte. Rossi nahm unverzüglich an. Nun wurde der Rumäne nachträglich für vier Spiele gesperrt.
(fab) Mailand. Am Donnerstagabend brannten Christian Chivu in der Serie A die Sicherungen durch: In der 59. Minute des Spiels von Inter Mailand bei AS Bari schlug der Abwehrspieler der „Nerazzurri“ Baris Marco Rossi mit der Faust ins Gesicht. Schiedsrichter Andrea Romeo hatte den Vorfall nach einem Freistoß für das Schlusslicht übersehen. Nachträglich wurde er für vier Spiele gesperrt. Chivu war seine Aktion nach dem Schlusspfiff peinlich.

Vier Spiele Sperre

Die Tätlichkeit wurde im Nachhinein von der Komission bewertet. Christian Chivu wird dem Verein für vier Matches fehlen. Sehr bitter für Leonardo, denn in diesen vier Partien geht es gegen den AS Rom, Juventus Turin, Cagliari Calcio und den AC Florenz. In der Champions League gegen den FC Bayern München wird er hingegen weiter zur Verfügung stehen.

Entschuldigung direkt nach Spielschluss

„Das ist wirklich schwierig zu erklären. Ich möchte Marco Rossi hier um Vergebung bitten“, gab der rumänische Nationalspieler gegenüber Datasport zu Protokoll. „Ich will alle, die dieses Spiel gesehen haben, um Verzeihung bitten, besonders meine beiden Kinder, die es sicher später schauen werden.“

„Ein Blackout kann passieren“

Rossi, der im Anschluss an die Szene von Marco Materazzi zurückgehalten werden musste, nahm die Entschuldigung umgehend an: „Solche Dinge passieren nun einmal. Ein Blackout kann jedem passieren. Wir sind nicht diejenigen, die darüber richten müssen, Andere werden das tun. Es ist allerdings eine Schande, denn es hätte uns einen klaren Vorteil gebracht. Materazzi riet mir ruhig zu bleiben, sonst wäre ich wahrscheinlich vom Platz geflogen.“