Sane und Co.: Investiert Real Madrid nun 300 Millionen Euro?

Die Transfersperre hat die Spanier nicht ganz unvorbereitet getroffen. Nun wollen die Madrilenen im Winter bis zu 300 Millionen Euro in neue Spieler investieren.
Bereits seit Monaten hielten sich die Gerüchte rund um eine Transfersperre für Real Madrid, bewahrheiteten sich aber erst vor kurzem. Die Entscheidung der FIFA löste ein Beben in der spanischen Hauptstadt aus, dürfte jedoch nicht gänzlich unerwartet kommen.

Während der Klub sofort Einspruch eninlegte, scheint man doch im Hinterkopf schon mit einigen Transfers zu planen. Glaubt man der spanischen Tageszeitung AS, planen Florentino Perez und Co. bis zum 1. Februar noch 300 Millionen Euro in den Kader zu investieren. Es wäre eine Last-Minute-Shoppingtour, die ihresgleichen sucht.

Drei Buli-Kicker auf dem Wunschzettel

Ab dem 2. Februar würde die ausgesprochene Registrierungssperre, der Klub darf dann keine Spieler mehr bei der FIFA für den Spielbetrieb anmelden - gelten. Auf der Liste stehen neben Leroy Sane (Schalke 04), Edinson Cavani (PSG) und David Alaba (Bayern) laut dem kicker auch Ricardo Rodriguez. 

Wie das Fachblatt berichtet, hat sich Real vor einigen Wochen nach dem Schweizer erkundigt und Informationen bei dessen Management eingeholt. Der 23-Jährige hat sogar eine Ausstiegsklausel, diese gilt aber erst für das Transferfenster im Sommer und greift somit zu spät für Madrid.

Gerade auf der Linksverteidiger-Position ist Zinedine Zidane noch unzureichend ausgestattet. Nach dem Verkauf von Fabio Coentrao steht nur Marcelo bereit, notfalls kann nur Innenverteidiger Nacho einspringen.