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Pepe hat keine Lust mehr

(ab) Madrid. Am Freitag fiel das Urteil: Real Madrid muss bis zum Saisonende und die ersten Spiele der kommenden Saison auf Verteidiger Pepe verzichten. Der portugiesische Nationalspieler wurde von der spanischen Liga für zehn Spiele gesperrt. Pepe hatte in dem Spiel am Dienstagabend gegen Getafe Gegenspieler Francisco Casquero im Strafraum umgestoßen und mit Fußtritten traktiert. Danach soll der 26-Jährige die Schiedsrichter sogar als „Hurensöhne“ beschimpft haben.

Pepe verlor die Kontrolle


„Ich bin am Boden zerstört und sehr traurig. Ich bin von mir selbst enttäuscht. Die einzigen Worte, die ich jetzt finde, sind Entschuldigungen an die Spieler, ihre Familie, an die Fans und an meine Mitspieler. Mein Verhalten war unehrenhaft“, sagte Pepe in einem Interview mit der Marca. „Ich habe die Kontrolle in diesem Moment verloren.“ Der Abwehrspieler musste viel Kritik einstecken, sogar Spieler von Real Madrid zeigten sich verwundert und enttäuscht von dem Ausraster. Torhüter Casillas hatte Pepe nach dem Spiel vorgeworfen, dass er verrückt sei.

Karriere nun zu Ende?


„Mir ist zudem klar, dass mir so etwas nie wieder passieren wird, denn ich will ein Beispiel für meine Kinder sein. Die größte Strafe erlebe ich derzeit schon mit dem was in den letzten Stunden passiert ist“, erklärte Pepe. Der Druck aus dem Verein, der nach spanischen Medienberichten sogar über einen Rauswurf nachdenken soll, und aus der Öffentlichkeit, scheint Pepe nun zu viel zu werden. „Ich habe keine Lust mehr, Fußball zu spielen. Ich überlege sogar, mir einen anderen Beruf zu suchen. Wenn ich sehe, dass ich so nicht weitermachen kann, suche ich mir etwas anderes“, so Pepe in der SAZ.

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