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FC Chelsea: Andre Villas-Boas spricht schon vom Ruhestand

London. Burn-Out und Depressionen im Profi-Fußball. Nach vielen Rücktritten unter den Trainern und Spielern in Europa, bringt dies viele Kollegen dazu, ihre Karriere aus einem anderen Blickwinkel zu sehen. Andre Villas-Boas vom FC Chelsea schließt deswegen eine lange Laufbahn als Coach aus.

„Werde den stressigen Job nicht lange ausüben.“

Der junge Portugiese lebt das Spiel an der Seitenlinie, ein junger Heißsporn wie er im Buche steht. Trotzdem spricht der gerade einmal 34-Jährige schon über seinen Ruhestand. „Der Job ist mit sehr viel Stress verbunden und das ist auch der Grund warum ich diesen nicht lange ausüben werde“, so der ehemalige Trainer des FC Porto gegenüber der The Daily Mail.

Villas-Boas denkt an seine erkrankten Kollegen

Die Erkrankungen der Premier-League Kollegen Harry Redknapp von den Tottenham Hotspurs und der frühere Trainer von Aston Villa, Gerard Houllier, bestätigen den neuen Übungsleiter von der Stamford-Bridge in seinem Entschluss. „Gerard hat sich im letzten Jahr zurecht zum Rücktritt entschlossen und wir sind glücklich dass die Operation von Harry ebenfalls gut verlaufen ist“, Villas-Boas zum vorläufigen Ausscheiden der Beiden aus dem Fußball-Geschäft.

„15 Jahre – dann ist Schluss!“

Eine ähnliche Karriere wie Sir Alex Ferguson von Manchester United, welcher in diesen Tagen sein 25-jähriges Amtsjubiläum im „Theatre of Dreams“ feiert, schließt der Chelsea-Coach aus. „Ich habe immer den Plan einer kurzen Trainer-Laufbahn verfolgt. 15 Jahre, dann war es das!“ Der Portugiese, welcher sich gerade einmal im dritten Jahr seiner Karriere befindet, könnte damit zu einem Umdenken in der Branche führen. Hut ab Herr Villas-Boas! Die schönste Nebensache der Welt ist eben doch nicht alles im Leben.

Eure Meinung: Werden die vielen Krankheitsfälle, wie Depressionen und Burn-Out, zu einem Umdenken führen, wie Villas-Boas es nun vormacht?