FC Chelsea freigesprochen: Transfersperre endgültig aufgehoben

Der europäische Sportgerichtshof (CAS) hat die Blues von den erhobenen Vorwürfen freigesprochen. Die Anklage des RC Lens: Bei der Verpflichtung des Franzosen Gael Kakuta sei nicht alles in Ordnung gewesen. Dem Urteil der FIFA widersprach nun der CAS.
(chv) London. Erleichterung in London: Der europäische Sportgerichtshof (CAS) hat im Fall des FC Chelsea entschieden und die Blues freigesprochen. Der RC Lens hatte den Verein wegen seines angeblich unrechtmäßigen Verhaltens beim Transfer von Gael Kakuta angeklagt. Eine langjährige Transfersperre schwebte wie ein Damokles-Schwert über Chelsea.

Kein Vertrag zwischen Lens und Kakuta

Nach dem Urteil des CAS haben sich Chelsea und Kakuta nicht des Vertragsbruchs schuldig gemacht, da der Kontrakt des Spielers mit Lens zu jenem Zeitpunkt „nicht gültig“ war. In der Erklärung des CAS heißt es: „Der CAS kam heute zu dem Ergebnis, dem Vertrag zwischen Chelsea, dem RC Lens und dem französischen Fußballspieler Gael Kakuta zuzustimmen. Damit ist diesem Gerichtsverfahren ein Ende gesetzt, welches auch die FIFA einbezog.“

Sperre aufgehoben

„Die beiden Vereine und der Spieler haben erkannt, dass der Vertrag zwischen dem Spieler und dem RC Lens ungültig war. Aus diesem Grund konnte der Spieler diesen gar nicht frühzeitig und grundlos kündigen. Chelsea kann daher auch nicht des Vertragsbruchs schuldig gemacht werden.“ Die Konsequenz aus diesem Urteil war klar: Die drohende Transfersperre wird es nicht geben. „Die von der FIFA erhobenen Strafen gegen Chelsea und dem Spieler wurden aufgehoben.“

Chelsea glücklich

Natürlich zeigte sich Chelsea in einer ersten Reaktion zufrieden mit dem Ausgang der Verhandlungen: „Wir sind glücklich, dass wir zu einer gütigen Lösung gekommen sind und dass es vom CAS bestätigt, sowie von der FIFA registriert wurde,“ erklärte Präsident Bruce Buck auf der offiziellen Vereinshomepage. „Es war immer unsere Absicht mit Lens zusammen zu arbeiten, um zu diesem Ende zu kommen. Beide Vereine haben ihre Beziehung zueinander gestärkt, indem wir diesen Prozess zu Jedermanns Zufriedenheit gelöst haben.“ Chelsea stimmte zu, Lens für die Zeit, in der Kakuta bei den Franzosen trainiert hat, eine Aufwandsentschädigung zu bezahlen. Weiterhin sei sogar eine Kooperation mit Lens eine Möglichkeit für die Zukunft.

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