Schmidt: "Spiel hat keinen Verlierer verdient"

Nach zähem Ringen über 120 Minuten musste die Strafstoßlotterie über den Einzug ins Pokalhalbfinale entscheiden. Der Siegertrainer lobte, der Unterlegene adelte.

Nach dem 5:4-Sieg des FC Bayern im DFB-Pokal-Viertelfinale über Bayer Leverkusen zeigen sich beide Übungsleiter zufrieden. Roger Schmidt beklagte das Pech, während Guardiola die Stärke seines Teams herausstrich.

"Das Spiel hat keinen Verlierer verdient", resümierte der Leverkusener Trainer nach dem Abpfiff und zeigte sich durchaus zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. Für den Entwicklungsprozess seines jungen Teams sei die Niederlage am heutigen Abend sicherlich von Vorteil: "Auch, wenn es extrem weh tut, bin ich überzeugt, dass uns dieses Spiel stärker macht."

Angesichts der dargebotenen Torwartleistungen auf beiden Seiten geriet Schmidt indes ins Schwärmen, hatte er doch "die beiden besten Torhüter" gesehen. Den "Weltbesten" ortete der dabei im Kasten des Kontrahenten.

Tipico

Guardiola zollt Bayer großen Respekt

Sein Gegenüber Guardiola befand den eigenen Spielvortrag als "sehr gut", obwohl man nicht über 90 Minuten dominiert hatte. "Bayer Leverkusen ist eine der besten Mannschaften der Welt. Sie hatten auch ihre Torchancen", unterstrich der Katalane in Diensten der Münchner die Qualität des Gegners.

Angesichts des engen Kräftemessens sei er auch entsprechend froh über den glücklichen Ausgang: "Ich bin glücklich, dass wir am Ende gewonnen haben."