RB Leipzig: Hasenhüttl vergleicht Team mit Eisberg

Leipzigs Trainer Hasenhüttl sieht den Aufsteiger trotz elf ungeschlagener Spiele nicht am Ende der Entwicklung. Er veranschaulicht einen interessanten Vergleich.

RB Leipzigs Trainer Ralph Hasenhüttl motivierte den in elf Spielen noch ungeschlagenen Aufsteiger vor dem Sieg gegen Leverkusen laut Bild durch einen außergewöhnlichen Vergleich. Das Team sei wie ein Eisberg, dessen wahres Potenzial zum größten Teil noch gar nicht zum Vorschein gekommen sei.

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Nach elf Spielen steht Leipzig noch immer ohne Niederlage da und ist seit dem 1:0-Erfolg des BVB gegen den FC Bayern sogar Spitzenreiter. Damit ist Leipzig nicht nur bester Aufsteiger aller Zeiten zu diesem Saisonzeitpunkt, sondern laut Trainer Hasenhüttl auch noch lange nicht am Ende der Entwicklung angekommen.

Vor dem 3:2-Sieg gegen Leverkusen motivierte der Österreicher sein Team, indem er ihm aufzuzeigen versuchte, wie viel es zu leisten im Stande sei: „Wir haben anhand des Eisbergs vor dem Spiel versucht, der Mannschaft ihr wahres Potenzial zu zeigen. Vor dem Spiel haben wir darüber gesprochen, dass wir ein Eisberg sind, und man sieht nur einen kleinen Teil davon. Die Qualität von uns ist unter der Wasseroberfläche. Und die haben wir in der zweiten Halbzeit gezeigt.“

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Hasenhüttl zeigt sich selbstbewusst

Bei knappen zehn Prozent, die den sichtbaren Teil eines Eisbergs ausmachen, dürfte die Liga zusammenzucken, sollte sich Hasenhüttls Prognose als realistisch herausstellen. Selbstbewusst ergänzte er: „Viel von dem Potenzial, das wir haben, war bisher noch nicht so sichtbar. In Leverkusen haben wir einiges davon gezeigt. Von der Mentalität her eine Wahnsinns-Vorstellung. Ich glaube schon, dass wir schwer zu schlagen sind.“

Dass der Trainer mit der Eisberg-Analogie auf fruchtbaren Boden bei seiner jungen Mannschaft gestoßen ist, zeigt die Aussage von Verteidiger Willi Orban nach dem Sieg gegen Leverkusen: „Ich glaube, wir haben gezeigt, dass der Eisberg sehr, sehr groß ist.“