Herthas Haraguchi: "In der Bundesliga nichts zu suchen!"

Der Japaner geht selbstkritisch mit sich um und setzt sich individuelle Ziele. Sein Trainer orientiert sich auch an der Vorgabe.

Genki Haraguchi von Hertha BSC hat einen sehr guten Saisonstart hingelegt. Der Japaner hat dennoch hohe Ansprüche an seine Leistung und sagt: "Wenn ich nicht mindestens sechs Tore mache, habe ich in der Bundesliga nichts zu suchen." Doch der Flügelflitzer kann auch lustig.


Erlebe die Top-Ligen live und auf Abruf auf DAZN. Hol' Dir jetzt Deinen Gratismonat!


Angesprochen auf seine Schnelligkeit sagt der 25-Jährige in der Bild: "Salomon Kalou fragt mich immer, ob ich nicht eher ein Leichtathlet bin. Dabei war ich in der Jugend gar nicht so schnell." Doch der Japaner arbeitete hart an sich und legt auch heute noch regelmäßig Extraeinheiten ein.

"Ich war auch mit meiner Frau laufen, aber sie war nicht schnell genug. Dann habe ich ihr ein Fahrrad gekauft. Jetzt ist sie nur noch ein bisschen langsamer", erklärt er lachend. Zudem gibt er zu, in der Sommerpause spezielle Fitnesskurse an einer Universität in der Heimat belegt zu haben, um sich über den Sommer zu verbessern. "Sonst hat man als Japaner in dieser Liga keine Chance."

Angesprochen auf die Vorgabe seines Trainers Pal Dardai, er möge doch bitte sechs Tore in dieser Saison erzielen, antwortet er: „Ja! Aber das ist keine Zahl, die ich machen möchte, sondern machen muss. Sonst habe ich in der Bundesliga keine Chance, habe hier nichts mehr zu suchen. In den letzten Spielen konnte ich meine Qualitäten vorm Tor zeigen. Jetzt ist es meine Aufgabe, weiter zu machen."

Die nächste Möglichkeit bietet sich dem Herthaner im Heimspiel gegen Schalke 04 (Sonntag um 17.30 im LIVE-TICKER).