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Ulreich zu Bayern-Wechsel: "Durfte nicht Nein sagen"

Unter strahlendem Sonnenschein und bei hochsommerlichen Temperaturen erlebte Sven Ulreich sein erstes Training beim FC Bayern. "Ich freue mich, hier zu sein", sagte die neue Nummer zwei im Tor, für kolportierte 3,5 Millionen Euro vom VfB Stuttgart gekommen, im Anschluss an den Vorbereitungs-Auftakt auf der Pressekonferenz.

Die Mannschaft habe ihn "hervorragend aufgenommen", er selbst sei hoch motiviert, seine Aufgabe beim Rekordmeister anzugehen: "Das ist der größte Verein in Deutschland, weltweit einer der bestgeführten Klubs. Der ausschlaggebende Punkt für meinen Wechsel war schließlich, dass ich mich hier im tagtäglichen Training auf hohem Niveau weiterentwickeln kann", erklärte Ulreich.

Sammer nach Trainingsauftakt: Keine blinde Titeljagd

Von Stammkeeper Manuel Neuer könne er dabei "viel lernen", aber auch für den Welt-Torhüter sei die Konstellation vorteilhaft: "Ich denke, es wird uns beide weiter bringen, wenn wir uns gegenseitig im Training pushen", so Ulreich.

Auf Abruf zur Stelle sein

Dass seine Entscheidung für den FCB durchaus für überraschte Gesichter sorgte, kann der 26-Jährige nachvollziehen: "Da hat man als Außenstehender vielleicht nicht mit gerechnet", gab er zu, fügte jedoch an: "In den letzten Monaten hat es sich abgezeichnet, dass ich etwas Neues machen möchte. Als dann das Angebot von Bayern kam, durfte ich natürlich nicht Nein sagen."

Tipico

Ob es für ihn ein Problem sei, hinter Neuer als klare Nummer zwei geholt worden zu sein, verneinte Ulreich: "Ich denke nicht. Natürlich ist es für mich eine neue Situation. Aber ich werde mich im Training jeden Tag voll reinhängen, versuchen, mir so die nötige Wettkampfpraxis zu holen", gab er zu Protokoll. "Und wenn ich dann irgendwann gebraucht werde, werde ich da sein."

In Stuttgart sei derweil zuletzt längst nicht mehr alles glatt gelaufen: "Das Verhältnis VfB - Ulreich hat sich schon ein wenig abgenützt", blickte der Keeper zurück. "Es gab sehr viel Kritik in den letzten Jahren, aus meiner Sicht manchmal unverständlich. Deswegen habe ich eine neue Herausforderung gesucht." Dennoch sei er dem VfB "dankbar für 17 Jahre", die er im Verein verbrachte.

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