Rummenigge: Co-Trainer bei Klinsmann das Problem

Der Vorstandsvorsitzende der Münchner entschuldigt sich beim Ex-Trainer und gesteht Fehler ein. Der aktuelle Erfolg des ehemaligen Bayern-Coaches überrascht ihn nicht.

Karl-Heinz Rummenigge ist nicht verwundert darüber, dass es für Jürgen Klinsmann mit der Nationalmannschaft der USA rund läuft. "Ich glaube, es ist keine Überraschung, dass er erfolgreich ist", sagte der Vorstandsvorsitzende des FC Bayern München gegenüber Goal.

In der Saison 2008/2009, als man beim FCB zusammenarbeitete, seien derweil von beiden Seiten falsche Entscheidungen getroffen worden: "Es sah nach einer Kleinigkeit aus, aber am Ende war es ein großer Fehler: Sein mexikanischer Co-Trainer (Martin Vasquez, Anm. d. Red.) kannte die Bundesliga nicht, er wusste nichts über den Fußball in Deutschland und die Liga", erklärte Rummenigge.

Zu spät eingegriffen

Der 59-Jährige weiter: "Am Ende war das aber nicht nur ein Fehler von Klinsmann, sondern auch von uns. Wir hätten sagen sollen, dass er sich einen deutschen Co-Trainer zur Seite nehmen soll, so wie Jogi Löw ihm während der WM 2006 assistiert hat."

Tipico

Nach nur 43 Spielen als Trainer des Rekordmeisters traf Rummenigge die Entscheidung, Klinsmann wieder zu entlassen. Der aktuelle Coach der Nationalmannschaft der USA war zu diesem Zeitpunkt gerade erst neun Monate im Amt. "Ich muss mich dafür entschuldigen", so Rummenigge. Bei der Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien kam Klinsmann mit seinem Team überraschend bis ins Achtelfinale.

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