HSV schließt Geschäftsjahr mit Minus von 9,8 Millionen ab

Der krisengeschüttelte Hamburger SV hat im vergangenen Geschäftsjahr zum dritten Mal in Folge ein Minus erwirtschaftet. Die Verbindlichkeiten belaufen sich auf 100 Millionen Euro.
Hamburg. Der Hamburger SV hat das Geschäftsjahr 2012/13 mit einem Minus von 9,8 Millionen Euro abgeschlossen. Dies bestätigte Vorstandschef Carl Jarchow (58) am Sonntag auf der Mitgliederversammlung des Bundesligisten.

"Das ist bedauerlich", sagte Jarchow, "es darf kein weiteres Jahr mit einem negativen Ergebnis geben. Da sind wir auf einem guten Weg."

Aufwendungen von 108,3 Millionen Euro standen Erträge von 98,5 Millionen Euro gegenüber. Das Vereinsvermögen sank innerhalb eines Jahres von 15,6 auf 5,7 Millionen Euro. Die Verbindlichkeiten des Klubs belaufen sich auf knapp 100 Millionen Euro.

Trotz Negativzahlen "handlungsfähig"

Der HSV hat damit im dritten Jahr in Folge ein Minus in der Bilanz erwirtschaftet. Doch ungeachtet der Negativzahlen der letzten Jahre (2010/11: 4,9 Millionen Euro Minus, 2011/12: 6,6 Millionen Euro Minus, 2012/13: 9,8 Millionen Euro Minus) sei der HSV "handlungsfähig", wie Jarchow unterstrich.

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