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Felix Magath sagt dem Hamburger SV ab: Erklärung folgt via Facebook

HSV-Ikone Magath schließt eine Rückkehr zu den Hanseaten kategorisch aus und kritisiert die Führungsriege für die Entlassung. Über die Vorgehensweise sei er "nur noch verwundert".

Hamburg. Felix Magath will beim Hamburger SV nicht die Nachfolge des entlassenen Trainers Thorsten Fink antreten. "Ich stehe als Trainer für den HSV nicht zur Verfügung", sagte Magath der Bild-Zeitung und kritisierte gleichzeitig den Klub für die Trennung von Fink.

"Noch im Mai haben Aufsichtsratboss Ertel und Jarchow als Vorstandsvorsitzender erklärt, dass Fink der richtige Mann für den HSV sei", sagte Magath, "und jetzt ist er es nach nur fünf Spielen nicht mehr? Da kann ich mich nur noch wundern."

Kein Magath, kein Kontakt zu Babbel

Fink war nach der sportlichen Talfahrt und einem 2:6 zuletzt bei Borussia Dortmund am Dienstag in Hamburg entlassen worden. HSV-Ikone Magath, der die Hanseaten 1983 zum Erfolg im Europapokal der Landesmeister geschossen und den Dino zwischen 1995 und 1997 trainiert hatte, galt als ein möglicher Nachfolger von Fink.

Namen potenzieller Kandidaten wollte Hamburgs Sportdirektor Oliver Kreuzer auf der Pressekonferenz nicht kommentieren, schloss aber Felix Magath als neuen Trainer aus. Mit Markus Babbel, der von etlichen Medien als heißer Anwärter gehandelt wurde, habe er zudem keinen Kontakt gehabt.

Facebook-Nachricht zu HSV-Gerüchten

Am Dienstagabend, kurz vor Beginn der Champions League, meldete sich Magath dann nochmals via Facebook zu Wort und erklärte: 

"Liebe HSV-Anhänger, Facebook-Freunde und Fans,

die Ereignisse und Meldungen zum HSV überschlagen sich heute. Damit kein falscher Zungenschlag entsteht: Der Hamburger SV liegt mir nach wie vor besonders am Herzen, dies erkennt man schon daran, dass wenn ich – von den Medien mit der Frage zum HSV konfrontiert – klar Stellung beziehe. Dem HSV, bei dem ich meine erfolgreichste Zeit als Fußballer verbringen durfte, werde ich für diese großartige Zeit immer dankbar sein. Ich hoffe, dass die sportliche und strukturelle Krise des Hamburger Sportvereins schnell überwunden werden kann. Ich wünsche der Mannschaft dabei alles erdenklich Gute."

Magath zum Schluss: "Ich danke an dieser Stelle besonders den HSV Fans für Euer Engagement und die vielen interessanten Kommentare, Briefe und Emails. Bleibt unserem HSV bitte treu."

EURE MEINUNG: Hätte Magath den HSV zurück in die Erfolgsspur führen können?

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