Die Kältewelle rollt weiter – auch der Bundesligaspieltag ist vor Spielabsagen nicht sicher

Sehr kalt wird es an diesem Wochenende. Möglicherweise führen die tiefen Temperaturen dazu, dass Spiele ausfällen – auch die Bundesliga könnte betroffen sein.

Frankfurt. Temperaturen im zweistelligen Minusbereich werden an diesem Wochenende in Deutschland erwartet. Darunter leidet auch die Bundesliga. Noch ist nicht sicher, ob es aufgrund des Kälteeinbruchs zu Spielabsagen kommt. Vorschriften seitens des DFB gibt es für solche Fälle nur bedingt.

Das letzte Wort haben die Schiedsrichter

Ob ein Spiel bei solchen extremen Temperaturen angepfiffen wird, entscheidet in letzter Instanz der leitende Schiedsrichter vor Ort. Zuvor halten die Unparteiischen noch Rücksprache mit den Mannschaftsärzten der betroffenen Vereine, wie uns Abteilungsleiter Schiedsrichter Lutz Michael Fröhlich in einer dpa-Meldung aufklärte: „Es geht darum, Entscheidungen mit Augenmaß und immer im Dialog mit den medizinischen Abteilungen zu treffen.“

Schiedsrichter-Regel 5

Zur Schiedsrichter-Regel 5 hat der DFB folgende Erläuterung hinzugefügt: „Fußball soll bei Temperaturen ab minus 15 Grad, bei starkem Wind ab Temperaturen von minus 10 Grad nicht mehr gespielt werden. Bei starker Kälte muss der Schiedsrichter auf die angemessene Bekleidung der Beteiligten achten.“

Die hinzugefügte Erläuterung ist jedoch lediglich eine Empfehlung und keine Fußball-Regel, daher kann der Spielausgang im Nachhinein auch nicht angefochten werden.

Abendspiel gefährdert?

Die Begegnung am Freitag-Abend zwischen dem 1. FC Nürnberg und Borussia Dortmund scheint nach aktuellen Informationen noch nicht gesichert zu sein. Wir halten Euch auf dem Laufenden!

 

Eure Meinung: Wie sollen die Schiedsrichter entschieden?