FC Bayern München: Breno war laut Mithäftling in Suizid-Gefahr

Nach seiner Festnahme soll Breno suizidgefährdet gewesen sein. Ein Mithäftling berichtet, dass der Brasilianer unter besonderer Beobachtung stand.
München. Im Fall Breno kommen immer neue Details an das Tageslicht. Nachdem sein Verein Bayern München vergeblich die Freilassung des Abwehrspielers gefordert hatte, meldet sich nun ein Mithäftling zu Wort, der mit dem Brasilianer einsaß. Er berichtet von einer besonderen Sorge um den psychischen Zustand des Fußballers.

Sorge bei Ankunft im Gefängnis

Nach den Angaben des Zellennachbarn sei Breno als selbstmordgefährdet eingestuft worden und infolgedessen rund um die Uhr beobachtet worden sein. „Als er hier ankam, war er zunächst im Krankenhaus und die Leute waren besorgt, dass er sich umbringen könnte“, erzählte er dem Sportsender ESPN Brasil.

„Jeder, der ins Gefängnis geht, wird depressiv“


Die Verhaftung und die Entscheidung über die Untersuchungshaft sollen Breno weiter zugesetzt haben. „Er war unter ständiger Beobachtung, als er ankam. Ich denke, das war ein Schock für ihn ins Gefängnis zu müssen, das ist es ja für jeden. Jeder, der ins Gefängnis geht, wird depressiv“, so der Mithäftling. Nach dem Brand in Brenos Villa, den der 21-Jährige mutmaßlich selbst gelegt hat, gab es verschiedene Berichte über psychische Probleme und eine mögliche Suizid-Gefahr bei dem Bayern-Verteidiger.

Eure Meinung: Hat Breno noch eine Zukunft beim FC Bayern?

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