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FC Schalke: Fristlose Kündigung für Albert Streit

Gelsenkrichen. Der FC Schalke 04 und Albert Streit gehen nun endgültig getrennte Wege. Der wegen Lustlosigkeit in die Amateur-Auswahl versetzte Spieler erhielt nach einem Bericht der Bild von seinem Arbeitgeber nun die fristlose Kündigung.

Vorfall im Training als Grund

Grund für die Kündigung soll ein Vorfall während des Trainings der Amateurmannschaft gewesen sein. Der 31-Jährige soll Trainer und Spieler wüst beschimpft haben. Sollte dies der Wahrheit entsprechen, hätten die Gelsenkirchener endlich einen stichhaltigen Grund für eine Kündigung und somit einen Großverdiener weniger auf der Gehaltsliste.

Unter Rutten und Magath verbannt

Streit wechselte im Januar 2008 zu den Schalkern. Der damalige Trainer Fred Rutten sortierte Streit schon Anfang 2009 aus, welcher dann einen Monat später für die Rückrunde an den Hamburger SV verliehen wurde. Ruttens Nachfolger Felix Magath schloss den Spieler nach dessen Rückkehr sogar zeitweise völlig vom Trainingsbetrieb aus, da Streit nicht ansatzweise versucht habe „sich einen Stammplatz zu erarbeiten.“

Das „Aussitzen“ fast geschafft

Diese Entscheidung relativierte der Trainer jedoch und der Mittelfeldspieler durfte wieder mit der zweiten Mannschaft trainieren. Dieser wollte aber nicht etwa den Verein wechseln, was ihm nahe gelegt wurde, sondern kündigte an seinen hoch dotierten Vertrag „aussitzen zu wollen.“ Letzteres ist ihm dann nicht ganz gelungen. Sein Vertrag wäre noch bis zum Saisonende gelaufen - die Schalker Verantwortlichen dürften erleichtert sein.

Eure Meinung: Ist dies das Ende einer Karriere? Oder sehen wir Streit noch einmal wieder?