Bruchhagen vertreibt Klinsmann

In Frankfurt gibt es keine Extrawürste. Für nichts und niemanden, noch nicht einmal für ehemalige Stürmerstars und Bundestrainer. Das weiß seit gestern auch Jürgen Klinsmann.
(erb) Frankfurt. Eintracht-Boss Heribert Bruchhagen war noch nie ein großer Klinsmann-Fan. „Ich bin froh, dass er in München keinen Erfolg hatte‟, sagte Bruchhagen, nachdem Jürgen Klinsmann beim FC Bayern gegangen worden war. „Sonst hätte der Fußball eine grausame Wendung genommen.‟ Wie Bild berichtet, wurden die Animositäten gestern noch vertieft.

Klinsi raus!

Heribert Bruchhagen war gerade mitten in der Arbeit, als er entdeckte, dass eine Gruppe Unbekannter auf dem Rasen in der WM-Arena zu Frankfurt einen Spaßkick veranstaltete. „Runter da!‟, bellte der Frankfurt-Boss, worauf die Besucher verschwanden. Erst später erfuhr er, dass zumindest einer der Unbekannten nicht ganz so unbekannt war. Es handelte sich nämlich um Jürgen Klinsmann, der in der Nähe einen Werbespot drehte. Kommentar Bruchhagen: „Interessiert mich nicht, die haben nichts auf dem Rasen zu suchen.‟