Darum zögert Mesut Özil mit Arsenal-Verlängerung

Die Gunners würden mit dem Weltmeister von 2014 gerne verlängern, der zögert aber noch. Der Grund ist nach Goal-Informationen ein anderer, als vermutet.

EXKLUSIV

Was passiert mit Mesut Özil beim FC Arsenal? Der Vertrag des deutschen Nationalspielers bei den Gunners läuft noch bis 2018, zu gerne würde man in London bereits jetzt mit ihm verlängern. Nach Goal-Informationen knüpft der 28-Jährige eine mögliche Zukunft im Emirates aber an den Verbleib von Trainer Arsene Wenger.

Der Kontrakt des Franzosen läuft im kommenden Sommer aus und Özil, der im Falle einer eigenen Verlängerung zum Rekordverdiener bei Arsenal aufstiege, will nur unterschreiben, falls auch Wenger bleibt.

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Trotz der mit einer Verlängerung verbundenen Gehaltserhöhung ist für den deutschen Nationalspieler nicht das Geld entscheidend, sondern die Verbleib seines Förderers, der ihn im Sommer 2013 für eine Rekordablöse von 50 Millionen Euro nach London geholt hatte.

Nach Goal-Informationen haben die Gunners ihrem Trainer ebenfalls bereits einen neuen Vertrag angeboten, doch der 66-Jährige will wohl noch die aktuelle Spielzeit abwarten und sich mit einer Entscheidung bis zum Saisonende Zeit lassen.

Özil soll aber unabhängig von Wengers Zukunft langfristig an den Klub gebunden werden. Doch der Spielmacher möchte sich erste entscheiden, wenn auch Wengers Zukunft geklärt ist. "Es geht nicht nur um Geld", erklärte Wenger kürzlich in in einer Pressekonferenz.

Er ergänzte: "Arsenal kann natürlich Titel gewinnen, aber das müssen wir auch zeigen. Wir spielen in einer Liga mit Manchester City, Manchester United, Liverpool, Tottenham und Chelsea - alle spielen um den Titel, man kann dafür keine Garantien abgeben."

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Was eine mögliche Verlängerung Özils anbelangt, so hielt sich Wenger allgemein bedeckt. "Wir behandeln das sehr diskret", so der Franzose. "Zu gegebener Zeit wird man dann sehen. Wir wollen unsere besten Spieler natürlich halten, aber je öfter ich das sage, desto stärker ist seine Position."

Wenger war es 2013 auch, der Özil von einem Wechsel in die Premier League und einen Abschied von Real Madrid überzeugte. "Sein Anruf hat irgendwie ein Umdenken bei mir ausgelöst", so Özil einst gegenüber der Welt.