HSV-Aufsichtsrat spricht Beiersdorfer das Vertrauen aus - vorerst

Der 51-Jährige steht nach der desaströsen Saisonleistung des Hamburger SV in der Kritik. Im Abstiegsfall wird über seine Zukunft neu beraten.

Hitzige Debatte beim Hamburger SV: Während sich die Mannschaft im Trainingslager in Malente auf das Saisonfinale gegen den FC Schalke 04 einschwört, diskutierte der Aufsichtsrat auf seiner gestrigen Sitzung über die Zukunft des Vereins. Zentrales Streitthema: die Rolle von Vorstandschef Dietmar Beiersdorfer. Der 51-Jährige trägt als Kopf an der Spitze des Vereins die Gesamtverantwortung für die schlechte Saison des Bundesliga-Dinos. Den Klassenerhalt hat der HSV nach der 1:2-Niederlage in Stuttgart nicht mehr in der eigenen Hand.

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Das von Karl Gernandt angeführte Kontrollgremium beriet sich daher über die möglichen Szenarien. Ergebnis: Dietmar Beiersdorfer soll auch im Falle eines Abstieges das Vertrauen ausgesprochen bekommen. Nach Informationen von Goal stehen aber längst nicht mehr alle Mitglieder des sechsköpfigen Aufsichtsrates hinter dieser Entscheidung.

Auch Investor Klaus-Michael Kühne hat an der Diskussion teilgenommen und den Aufsichtsrat um eine Stellungnahme gebeten. Der Wahl-Schweizer zeigte sich von der Performance der Mannschaft und den Entscheidungen Beieresdorfers enttäuscht. Besonders seine Personal- und Transferpolitik lässt seine Kritiker daran zweifeln, ob er der Richtige für einen Neuanfang in der Zweiten Liga ist. Ein offizielles Statement des Aufsichtsrates steht noch aus.

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