Gladbachs Tony Jantschke: "Wollen Platz vier fix machen"

Der Kapitän der Fohlen-Elf sprach nach der Partie in Frankfurt über die Punkteteilung, die kommende Aufgabe und die Zielsetzung für die letzten fünf Partien.

Aus der Commerzbank-Arena berichtet Michael Bauer

Ein torloses Remis zwischen Eintracht Frankfurt und Borussia Mönchengladbach eröffnete den 29. Spieltag der Bundesliga. Beide Teams konnten jeweils eine Halbzeit lang überzeugen, scheiterten aber mit ihren besten Torchancen an den gegnerischen Torhütern. Fohlen-Kapitän Tony Jantschke blickte nach dem Schlusspfiff auf ein "ausgeglichenes Spiel und eine gerechte Punkteteilung" zurück.

Dabei legte die Borussia eine starke erste halbe Stunde hin, in der die Gäste vor allem mit tollem Passspiel überzeugten, aber nicht zwingend genug vor dem Tor waren. Gegen Ende der ersten Halbzeit hatte die Favre-Elf dann immer größere Probleme mit einer "sehr unangenehmen Mannschaft" aus Frankfurt, wie Jatschke gegenüber Goal bestätigte. Die Frankfurter waren für ihn aber auch verwundbar, "weil sie hinten Mann gegen Mann spielen. Da hätten wir die Lücken besser ausnutzen müssen und mehr in die Tiefe spielen müssen. Das ist uns in der ersten Halbzeit gut gelungen. In der zweiten Halbzeit gar nicht mehr, da war Frankfurt besser", sagte er hinterher in der Mixed Zone.

"Hatten kaum Luft zum Atmen"

Und Jantschke fühlte sich durch das Spiel der Eintracht auch an alte Zeiten erinnert: "Wir haben so ähnlich früher bei Hans Meier gespielt. Unsere Verteidiger hatten heute kaum Luft zum Atmen, weil die Eintracht-Spieler so hoch standen. Allerdings auch die Innenverteidiger, da hätten wir mehr Heber über die Abwehrreihe spielen müssen. Aber egal, wir nehmen den Punkt mit", meinte er nach dem Schlusspfiff.

Max Kruse (l.) und seine Gladbacher kamen in Frankfurt nicht zum Torerfolg

Gegen Ende der Partie wurden dann die Gastgeber immer stärker und Gladbach ging förmlich die Luft aus. Jedoch nicht, weil man vor Spielbeginn, um dem Stau zu umgehen, zu Fuß zum Stadion marschierte. "Wir haben lang mit dem Bus festgesteckt und uns dann entschlossen zu laufen, weil wir das Stadion schon gesehen haben", so Jantschke und weiter: "Es war dann doch etwas weiter weg als wir gedacht hatten. Als wir dem Stadion näher kamen, hat sich der Stau bereits aufgelöst und der Bus hat uns wieder eingesammelt."

Am kommenden Spieltag kommt es nun zum Spitzenspiel gegen den VfL Wolfsburg. Von einer Favoritenrolle dank Heimvorteil wollte Gladbachs Kapitän allerdings nichts wissen, denn "jede Mannschaft in der Bundesliga ist unangenehm, das vergessen immer sehr schnell viele. In der Bundesliga ist es immer ein schöner Fight und den hat uns Frankfurt heute geliefert", sagte er.

"Wir wollen unsere Heimspiele gewinnen und den vierten Platz erstmal rechnerisch fix machen. Dann schauen wir weiter.", so Jantschke abschließend.

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