Franck Ribery: "Schalke ist ein großer Konkurrent"

Der Offensivspieler spricht mit Goal über Schalke 04 und den BVB. Zudem erklärt er, warum die Champions League dieses Jahr Priorität genießt.

Mittelfeldstar Franck Ribery vom FC Bayern München sieht sowohl Schalke 04 als auch Borussia Dortmund als Konkurrenten im Kampf um den Bundesliga-Titel. Das erklärt der Franzose exklusiv gegenüber Goal

"Schalke ist eine gute Mannschaft und ein großer Konkurrent", sagt Ribery vor dem Aufeinandertreffen mit den Königsblauen am Freitagabend (20.30 Uhr im LIVE-TICKER): "Wenn Bayern auf Schalke spielt, herrscht immer eine schöne Stimmung. Ich mag diese Atmosphäre."


Franck Ribery im Exklusiv-Interview: "Im Gefängnis gab es keinen Espresso"


Auf den BVB angesprochen meint der 33-Jährige: "Wir stehen immer in Konkurrenz zu Dortmund, das ist eine gute Mannschaft. Die letzte Saison war bis kurz vor Schluss knapp." Bayern müsse jedoch "nicht an den Gegner denken, sondern nur auf uns schauen".

"Ich habe alles gewonnen"

Nach vier gewonnenen Meisterschaften in Serie hat für Ribery in dieser Saison das Abschneiden in der Königsklasse Priorität. Zwar sei auch der nationale Ligabetrieb ein "geiler" Wettbewerb, aber "wenn ich mich zwischen der Bundesliga und der Champions League entscheiden müsste, würde ich die Champions League nehmen". Dieser Titel sei "noch besonderer", so Ribery. In der Gruppenphase bekommen es die Münchner mit Atletico Madrid, PSV Eindhoven und FK Rostov zu tun.

"Unsere Gruppe ist nicht einfach, wir müssen trotzdem jedes Spiel gewinnen", fordert Ribery. Im Vorjahr waren die Münchner im Halbfinale gegen die Rojiblancos ausgeschieden (0:1, 2:1). "Es gibt keine Revanche", stellt Ribery dennoch klar und erinnert: "Wir haben es im Heimspiel sehr gut gemacht, wir hätten gewinnen müssen. Nur ein bisschen Glück hat gefehlt." Nun gehe es nicht um Konkurrenz mit Atletico oder um einen persönlichen Vergleich mit Landsmann Antoine Griezman. "Ich weiß, was ich in meiner Karriere geleistet habe. Ich habe alles gewonnen. Wir müssen spielen und gewinnen. Basta!"

Folge Bayern-Reporter Niklas König auf