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EM-Quali: Ein Punkt Abzug für Kroatien wegen Hakenkreuz-Affäre

Die UEFA hat das Strafmaß in der Hakenkreuz-Affäre des kroatischen Fußballverbandes festgelegt. In der EM-Qualifikation wird Kroatien ein Punkt abgezogen, zudem werden zwei Spiele vor leeren Rängen stattfinden und der Verband muss 100.000 Euro Strafe zahlen. Der offizielle Vorwurf lautete "rassistisches Verhalten".

Kroatische Fans hatten den Rasen vor dem Spiel gegen Italien (1:1) am 12. Juni in Split so mit Chemikalien präpariert, dass sich ein viele Meter großes Hakenkreuz abzeichnete. Dennoch wurde das Spiel angepfiffen und auch nach der Halbzeitpause fortgesetzt, in der Stadionmitarbeiter versucht hatten, das Symbol zu entfernen.

Bereits gegen Norwegen Rassismus-Fälle

Und auch während des Spiels hatten sich die Anhänger nicht unter Kontrolle. Es wurden Bengalos gezündet, rassistische Plakate gezeigt und verunglimpfende Gesänge angestimmt.

Die Strafe ist wohl auch deshalb so hart, weil Kroatien Wiederholungstäter ist. Bereits gegen Norwegen Ende März (5:1) waren Anhänger rassistisch ausfällig geworden.