Manuel Schmiedebach bald Nationalspieler Venezuelas?

Der Hannoveraner könnte schon bald für Venezuela das Nationaltrikot tragen. Venezuelas Nationaltrainer Cesar Farias beobachtete ihn beim Spiel in Gladbach.
Hannover. Manuel Schmiedbach ist im Visier des venezolanischen Nationaltrainer Cesar Farias gerückt. Der Hannoveraner hat südamerikanische Wurzeln. Seine Mutter ist Südamerikanerin.

Südamerikanische Wurzeln

Die Mutter von Manuel Schmiedebach wanderte mit der Großmutter damals von Kolumbien nach Venezuela aus. Am Rande der Partie in Mönchengladbach kam es nun zu einem Treffen zwischen Schmiedebach, Farias und Gladbachs venezolanischer Nationalspieler Arango.

Schmiedebach fühlt sich geehrt

Der Mittelfeldspieler von Hannover 96 sagte gegenüber sport1 zu dem Treffen: „Er kannte mich bisher nur aus dem Fernsehen und wollte mich mal spielen sehen“. Er wolle sich aber noch nicht für Venezuela entscheiden: „Ich will mich nicht unter Druck setzen, sondern noch zwei Jahre warten, um zu sehen, wie ich mich entwickle.“

Venezuela, Marokko oder Deutschland

Dem 22-jährigen stehen nämlich mehrere Möglichkeiten zur Verfügung in Bezug auf Einsätze in einer Nationalmannschaft. Neben Venezuela könnte er auch für Marokko auflaufen, dem Geburtsland seines Großvaters. Ebenso könnte der gebürtige Berliner für die DFB-Elf auflaufen. Für die DFB bestritt Schmiedebach bereits sämtliche Jugendnationalmannschaften bis zur U19.

Schmadtke nicht besonders begeistert

96-Manager Jörg Schmadtke ist, aufgrund der möglichen Reisestrapazen, nicht sonderlich begeistert vom Interesse des venezolanischen Verband an Schmiedebach: „ [Es wäre] schön, wenn er sich nicht für einen Exoten entscheidet.“

Eure Meinung: Für welchen Verband entscheidet sich Manuel Schmiedebach für seine Nationalmannschaftskarriere?

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