Zlatan Ibrahimovic schießt erneut gegen Pep Guardiola

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Zlatan Ibrahimovic und Pep Guardiola werden in diesem Leben keine Freunde mehr. Nun hat er Schwede die Kritik an seinem Ex-Coach erneuert.

Zlatan Ibrahimovicund Pep Guardiolawerden wohl keine Freunde mehr. Nun hat sich der schwedische Stürmer erneut an die gemeinsame Zeit beim FC Barcelonaerinnert, wobei er seinen Ex-Coach als "kindischsten Trainer, den ich je hatte", bezeichnet.

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"Ich verstand, dass etwas zwischen uns stand, das mit Fußball nichts zu tun hatte. Er hatte ein Problem mit mir. Ich erinnere mich, dass er mir an meinem ersten Tag in Barcelona sagte, dass die Spieler hier nicht mit einem Ferrari oder Porsche zum Training kommen", so der Schwede bei Sky Sport Italia.

 

"Er hatte mich damals bereits beurteilt – aber wenn man einen Menschen nicht kennt, kann man ihn noch gar nicht beurteilen. Ich habe meine Erfahrungen mit ihm gemacht. (...) Ich habe später gelesen, dass dieselben Dinge mit (Mario) Mandzukic und (Samuel) Eto'o passiert sind."

"Er war nicht der schlechteste Trainer, den ich je hatte"

An den fachlichen Qualitäten von Guardiola will Ibrahimovic nicht zweifeln, wohl aber an seinen menschlichen. "Er war nicht der schlechteste Trainer, den ich je hatte, aber er war sicher der kindischste, denn ein Mann stellt sich seinen Problemen", erklärte der 36-Jährige.

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Zudem wirft Ibraimovic dem Katalanen vor, sein System zu sehr auf Lionel Messi zugeschnitten zu haben. "Ich erzielte viele Tore in meinen ersten sechs Monaten, wir gewannen zwei Super Cups. Die ersten sechs Monate waren perfekt. Dann änderten wir das System und die Taktik", führt er weiter aus und schob nach: "Das war nicht gut für mich, also riet man mir, mit Guardiola zu sprechen. Ich sagte Guardiola, dass er andere Spieler für (Lionel) Messi opfert. Er sagte mir, er verstehe mich. Im nächsten Spiel hat er mich aber auf die Bank gesetzt, und im Spiel darauf auch, und im Spiel danach..."

Geändert hat sich nichts, und es kam schließlich zur Eiszeit zwischen Spieler unter Trainer. "Ich dachte: 'Das Problem hat er ja super gelöst!'", so Ibrahimovic. "Danach hat er nicht mehr mit mir gesprochen oder mich auch nur angesehen."

Im Sommer 2010 verließ Ibrahimovic die Blaugrana nach nur einem Jahr wieder und schloss sich dem AC Mailand an.

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