Wut auf Ernesto Valverde: Rafinhas Vater spricht von Abschied vom FC Barcelona

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Gonzalo Arroyo Moreno
Im Starensemble des spanischen Spitzenreiters ist für Rafinha nur selten Platz. Gut möglich, dass es im Januar zum Abschied des Eigewächses kommt.

Der Vater und Berater von Mittelfeldspieler Rafinha Alcantara ist sauer auf Trainer Ernesto Valverde vom FC Barcelona. Mazinho, einst brasilianischer Nationalspieler und Weltmeister von 1994, machte seinem Ärger über die Reservistenrolle seines Sohnes Luft und dachte offen über einen Transfer im Januar nach.

Mazinho stört sich daran, dass bei Coach Valverde und Rafinha keine klare Linie erkennbar sei. So absolvierte der Mittelfeldspieler vier Ligaspiele, bei drei Partien stand er im Kader, kam aber nicht zum Einsatz, und fünfmal wurde er gar nicht erst in das Aufgebot des spanischen Meisters berufen.

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Bei Radio Galicia Sport sagte Mazinho: "Es ist verrückt, wir können es einfach nicht verstehen! Nur der Trainer weiß, was er hat oder nicht hat. (...) Nachdem er drei Spiele hintereinander gespielt hat, spielt er keine Minute mehr. Der Trainer hat seine Arbeitsweise im Kopf, aber für den Spieler ist das nicht in Ordnung. Er hat eine sehr gute Vorsaison gespielt, spektakuläre Spiele gemacht. Wir verstehen es einfach nicht mehr."

Rafinhas Einsätze fielen in die Zeit, in der Superstar Lionel Messi wegen eines Armbruchs ausfiel. Mittlerweile ist der Kapitän der Blaugrana aber wieder fit – und Rafinha damit Edelreservist. Schon in der vergangenen Saison war das Eigengewächs in Barcelona kein Stammspieler und wechselte daher in der Rückserie auf Leihbasis zu Inter Mailand. Ein dauerhafter Wechsel in diesem Sommer kam allerdings nicht zustande. Gut möglich, dass sich dies nun bald ändert.

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"Die Wahrheit ist, dass wir versuchen, Rafa in eine Situation zu bringen, in der er regelmäßig spielt. Wir müssen nach einem Ausweg suchen, weil es hier sehr kompliziert für ihn ist", stellte Mazinho klar: "Er spielt seit fast zwei Jahren sehr wenig und braucht einen Verein, bei dem er 30 oder 40 Spiele pro Saison macht. Wir schließen einen Winter-Transfer nicht aus."

Rafinha, Bruder von Bayern Münchens Thiago Alcantara, steht bei Barca noch bis 2020 unter Vertrag. Interesse an dem zweimaligen brasilianischen Nationalspieler soll Serie-A-Klub AS Rom zeigen. Im Sommer galten neben Inter auch Betis Sevilla und Benfica Lissabon als mögliche neue Arbeitgeber Rafinhas.

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