Wilmots sauer: Benteke und Lukaku "wie Pfähle"

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Marc Wilmots fand deutliche Worte für den Auftritt seiner beiden Stürmer im Milennium Stadium zu Cardiff. Benteke und Lukaku hatten seine Anweisungen nicht umgesetzt.

Belgiens Nationalmannschaft verlor am Freitagabend das Topspiel in der Gruppe B der EM-Qualifikation gegen Wales mit 0:1. Die Waliser schafften sich damit an der Spitze der Staffel ein Drei-Punkte-Polster auf Belgien. Kein Wunder, dass Trainer Marc Wilmots mit dem Auftritt seiner Roten Teufel wenig zufrieden war.

Die Belgier hatten gleich eine ganze Reihe guter Möglichkeiten liegen gelassen, ehe die Gastgeber in Cardiff von einem kapitalen Schnitzer Radja Nainggolans profitierten. Der Roma-Mittelfeldspieler legte Gareth Bale das Leder mustergültig vor und der Star von Real Madrid markierte völlig blank das Tor des Tages.

Nainggolan kein Sündenbock

Wilmots kommentierte die Szene bei Sporza so: "Er hat diese Situation falsch eingeschätzt. Aber er ist ein guter Spieler. Es wäre zu einfach, nun alles auf ihn zu schieben."

Vielmehr war der Coach sauer über den Auftritt seiner Angreifer Christian Benteke und Romelu Lukaku. "Wir sind enttäuscht. Die erste Hälfte war gut. Dann haben wir Wales das Tor geschenkt und den Gegner aufgebaut. Ich habe dann mein System umgestellt, denn Benteke war isoliert. Wir haben mit zwei Stürmern gespielt und brauchten mehr Flanken. Sie sollten immer auf den ersten Pfosten gehen, aber sie standen herum wie zwei Pfähle. Vor uns liegt noch Arbeit."

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Manchester Uniteds Marouane Fellaini wurde bei den Gästen schmerzlich vermisst, Axel Witsel konnte dessen Rolle nicht ausfüllen. Wilmots erklärte: "Fellaini hat uns gefehlt. Das wäre ein Spiel für ihn gewesen, er hat Zug in den Strafraum. Witsel hat es versucht, aber er stand immer etwas zu tief. Deswegen betone ich immer: Wenn man ein System kreiert, muss man die Fähigkeiten der Spieler berücksichtigen."

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