Weltmeisterschaft 2026: Wie sähe die WM mit 48 Mannschaften heute aus?

Kommentare()
Ab 2026 wird die WM-Endrunde auf 48 Mannschaften aufgestockt. Goal wirft einen Blick auf die Teams, welche sich Stand heute qualifiziert hätten.

Ob man will oder nicht: Die Riesen-WM mit 48 Mannschaften wird kommen!

Die Vor- und Nachteile der Aufstockung werden noch immer heiß diskutiert. Am Donnerstag gab die FIFA bekannt, wie viele Mannschaften sich pro Region qualifizieren werden. Das Vorhaben des Weltverbandes rückt damit immer näher.

Eines der am häufigsten genannten Argumente für die Aufstockung war, dass eine größere Weltmeisterschaft auch kleineren Nationen die Chance böte, sich für das Großereignis zu qualifizieren. Wirft man einen Blick darauf, welche Teams Stand heute dabei wären, ist diese Tatsache nicht von der Hand zu weisen.

Afrika darf sich zukünftig mit neun Startern beteiligen, Asien mit deren acht und Europa sogar mit 16.

Auch der nord- und der südamerikanische Verband dürfen sich über mehr Startplätze freuen. Ozeanien wird in Zukunft einen sicheren Startplatz haben, bisher mussten sich die jeweiligen Teams zusätzlich noch über Play-Off-Spiele qualifizieren. Die anderen beiden Anwärter haben zudem die Möglichkeit, sich ihren Startplatz über einen Qualifikations-Wettbewerb zu sichern.

Doch wie sähe eine WM mit 48 Teams aus, wenn sie morgen begänne? Goal wirft einen Blick auf die aktuelle Weltrangliste und zeigt euch, welche Mannschaften Stand heute bei einer Endrunde dabei wären...


CAF (Neun sichere Startplätze)


Cameroon

Die afrikanischen WM-Stammgäste Ghana, Elfenbeinküste, Nigeria und Afrika-Cup-Gewinner Kamerun wären allesamt sicher qualifiziert. Die Chancen auf eine Qualifikation für Länder wie Burkina Faso oder die Demokratische Republik Kongo würden sich ebenfalls deutlich erhöhen.

Teilnehmer: Ägypten (Weltrangliste Platz: 20), Senegal (28), Kamerun (32), Burkina Faso (36), Tunesien (37), DR Kongo (37), Nigeria (41), Ghana (43), Elfenbeinküste (47)


 CONCACAF (Sechs sichere Startplätze)


Christian Pulisic USA 1 NxGn 03292017

Die nordamerikanischen Schwergewichte Mexiko und USA werden sich zukünftig wohl nicht mehr allzu schwer tun, sich für die Endrunde zu qualifizieren. Doch auch Teams wie Panama oder Haiti können sich in Zukunft einen Namen machen.

Teilnehmer: Mexiko (17), Costa Rica (19), USA (38), Panama (53), Honduras (65), Haiti (69)


CONMEBOL (Sechs sichere Startplätze)


Edinson Cavani Uruguay vs. Brazil

In Südamerika wird sich voraussichtlich nicht allzu viel ändern. Bisher hatte der Verband vier sichere Startplätze, vier Teams konnten sich über ein Play-Off für die Endrunde Qualifizieren.

Teilnehmer: Argentinien (1), Brasilien (2), Chile (4), Kolumbien (7), Uruguay (9), Peru (18)


OFC (Ein sicherer Startplatz)


New Zealand celebration Mexico friendly 10082016

Ab der WM 2026 werden wir garantiert immer ein Team aus Ozeanien zusehen bekommen. Der haushohe Favorit auf den Startplatz ist und bleibt Neuseeland.

Teilnehmer: Neuseeland (112)


 AFC (Acht sichere Startplätze)


Shinji Okazaki Japan

Südkorea, Japan und Australien werden wohl auch in Zukunft Stammgäste bei Weltmeisterschaften bleiben, doch auch die Veieinigten Arabischen Emirate (VAE) und Katar, Gastgeber der Endrunde 2022, dürfen sich zukünftig größere Chancen ausrechnen.

Teilnehmer: Iran (33), Südkorea (40), Japan (51), Australien (53), Saudi Arabien (57), Usbekistan (63), VAE (68), Katar (84)

Artikel wird unten fortgesetzt

 UEFA (16 sichere Startplätze)


Defoe England

Wie bei den Europameisterschaften wird es bald auch bei den Weltmeisterschaften viel brauchen, damit sich eines der etablierten Teams Europas nicht für die WM qualifiziert.

Teilnehmer: Deutschland (3), Belgien (5), Frankreich (6), Portugal (8), Spanien (10), Schweiz (11), Wales (12), Polen (12), England (14), Italien (15), Kroatien (16), Niederlande (21), Island (23), Irland (24), Slowakei (25), Türkei (26)

Schließen