Weltfußballer-Wahl: Joachim Löw erklärt Entscheidung gegen Lionel Messi und Cristiano Ronaldo

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Cristiano Ronaldo und Lionel Messi galten als Favoriten bei der Weltfußballer-Wahl. Bundestrainer Löw erklärt, warum er nicht für die Beiden stimmte.

Nachdem Joachim Löw bei der Wahl zum Weltfußballer 2019 für Eden Hazard, Kylian Mbappe und Sadio Mane gestimmt hat, erklärte er nun seine Entscheidung.

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"Ich habe bewusst mal andere Spieler gewählt als Messi und Ronaldo, die natürlich immer noch überragend und weltklasse sind", sagte der Bundestrainer der Bild: "Auch van Dijk hat eine unglaubliche Saison gespielt. Aber ich beobachte schon länger Eden Hazard. Ihm zuzuschauen, macht einfach großen Spaß."

Joachim Löw lobt Eden Hazard: "Spielfreude pur"

Hazard, der im Sommer für 100 Millionen Euro vom FC Chelsea zu Real Madrid wechselte, verkörpere "Spielfreude pur", führte Löw weiter aus. Der Belgier suche und finde "auch auf engstem Raum immer wieder spielerische Lösungen, ist unheimlich ballsicher und spielintelligent. Er kann ein Spiel lesen, ist Taktgeber und scheut kein Eins-gegen-Eins".

Auch Mbappe und Mane bekamen von Löw ein besonderes Lob ausgesprochen: "Die beiden sind mit ihrer Wucht und Schnelligkeit ebenso außergewöhnliche Spieler."

Insgesamt erhielt Messi die meisten Stimmen, womit er zum sechsten Mal zum besten Fußballer der Welt gekürt wurde. Auf Platz zwei landete Virgil van Dijk, Dritter wurde Cristiano Ronaldo.

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